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Um die Wette lesen – Sara Suffo macht das Rennen

Und alle Jahre wieder heißt es: Um die Wette vorlesen!  600.000 Sechstklässler in ganz Deutschland sind im Schnitt dabei. Und so  werden im Herbst erst Klassen-, dann Schulsieger gekürt. Anschließend wird so lange  weiter gesiebt, bis ein Bundessieger feststeht.  

Gleich nach Nikolaus ging es bei uns im Gymnasium am Schloss rund: Da traten – bzw. lasen - die Klassensieger unserer sechsten Klassen gegeneinander an. Drei  Jungen und zwei Mädchen bereiteten der  maskierten vierköpfigen  Lehrer*Innen-Jury einen spannenden Vorlesemarathon, an dessen Ende es gar nicht so einfach war, sich für den oder die Beste zu entscheiden. Inhaltlich waren sich die Bewerber einig: Fantasy  ist angesagt! So entführten die jungen Vorleser*Innen ihr kleines Publikum in die fantastische Welt kriegerischer Katzen, zu heimlich gezüchteten Babydrachen, auf unheimliche Dschungelinseln und in die geheimnisvolle Schattenwelt der Computerspiele.  Soweit zu den selbst ausgesuchten Büchern und der ersten Hürde des Wettbewerbs. Die zweite Herausforderung bestand im Vorlesen eines zuvor nicht geübten Textes: „Beschützer der Diebe“ aus der Feder von Andreas Steinhöfel. Beide Challenges haben unsere fünf Anwärter sehr gut gemeistert – aber nur einer kann eben Schulsieger*in werden.

And the winner 2020 is: Sara Suffo aus der 6e. Dicht gefolgt von Ronnalie Meißner (6a), Jakob Meyer (6d), Samuel Heubach (6b) und Benjamin Metel (6c).  

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Frankreichaustausch? Jetzt erst recht!

Frankreichstrategie?  Zu Zeiten von Corona? Kann man ziemlich knicken. Statt sich mit Gleichaltrigen auszutauschen und zu erleben, dass die Französische Sprache eine lebendige Sprache ist, hocken die Schüler*innen gerade im Lockdown, frieren bei geöffneten Fenstern im Klassenraum, führen Lüftungsprotokolle.  Französischunterricht?  Eine Herausforderung, wenn hinter Masken nur noch Genuschel und Gemurmel zu vernehmen ist.  Weshalb, wofür, warum Französisch lernen?

Ein Austausch mit französischen Jugendlichen  in „real life“, schön wäre`s.  Aber wer weiß,  vielleicht kommt das ja alles bald wieder? Warum die Zeit bis dahin also nicht kreativ nutzen, und sich schon mal kennenlernen? Ganz altmodisch,  so wie früher. Über eine Brieffreundschaft.

Unsere Klassenstufe 6 hat nun genau damit begonnen.  Jede*r hat einen Steckbrief von sich entworfen, versehen mit allem, was wichtig erscheint. Viele sind toll dekoriert, verziert, mit Fotos und Zeichnungen versehen. Und dann ab in die Post,  ans Collège Himmelsberg, nach  Saargemünd. Dort, in der Bienenstraße,  haben die Schüler*innen der 6ième ebenfalls ein Portrait von sich erstellt und an unser Gymnasium geschickt.  Nun kann es also losgehen. Sobald die erste Hürde genommen ist, und jede*r seinen Wunschpartner auserkoren hat, werden Weihnachtsgrüße geschrieben, und  – im Hinblick auf eine hoffentlich schön wachsende Freundschaft – werden  daheim derweil Pflanzensamen  gesammelt, getrocknet und alsbald an die Brieffreunde verschickt.  Auf dass die zarten Pflänzchen dies- und jenseits der Grenze gedeihen mögen.  Wer weiß, vielleicht sind sie beim ersten „echten“ gegenseitigen Besuch ja schon groß und stark. In diesem Sinne allen Beteiligten: Bonne chance et bon courage ;-)

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