Der Musikzweig am Gymnasium am Schloss

Die Musik als besonderes Merkmal unserer Schule

Von 1985 bis 2000 gab es bei uns den erweiterten Musikunterricht für Schülerinnen und Schüler  der Klassenstufen 5-10. Als erste Schule im Saarland richtete das Gymnasium am Schloss dann im Jahr 2001 einen Musikzweit ein. Der Musikzweig umfasst die Klassenstufen 5-10 mit wöchentlich vier Musikstunden. Die Wahl des Zweiges ist in der Regel verbindlich bis zur Klassenstufe 10. In den Klassenstufen 5-7 ist Musik zunächst ein nicht schriftliches Fach, ab Klasse 8 wird Musik dann zu einem schriftlichen Fach.

Unsere aktuellen AG-Angebote (Ensembles)

  • Bigband TIME OUT sowie Nachwuchsbigband BLUE DATE
  • Orchester I, Orchester II
  • Musical-AG CASTLE PLAYERS
  • Percussion-AG
  • Tanz-AG
  • Unter- und Mittelstufenchor
  • Kammermusik

Ziele

Der Musikzweig will begabte und besonders an Musik interessierte Schülerinnen und Schüler intensiv fördern. Im Vordergrund steht eine ganzheitliche, musikalische Bildung. Dazu gehört verpflichtend, dass ab Klassenstufe 6 ein Instrument privat erlernt und an einem Ensemble der Schule teilgenommen wird. Einen Einblick in unsere zahlreichen musikalischen Veranstaltungen finden Sie in den folgenden Artikeln sowie unter “Fachbereiche/Musik“.

Ansprechpartner: Matthias Ernst.

Musical-Gala

Am Freitag und Samstag, den 7. und 8. Februar präsentiert die Musical AG eine Gala in der VHS. Jeweils um 19.00 Uhr beginnt die Reise durch Musicals wie Jekyll & Hyde, Hamilton, West Side Story, Rocky Horror Show…

Karten gibt es ab sofort im Sekretariat.

Weihnachtsbesinnung in der Ludwigskirche

Die diesjährige Weihnachtsbesinnung widmete sich dem Thema, wie man den Inhalt und die religiösen Bezüge von Weihnachten so „übersetzen“ kann, so dass diese auch von nicht- und andersreligiösen Menschen verstanden werden können.

Im Wechsel mit facettenreichen musikalischen Einlagen (Unterstufenchor, Chor der Klasse 5a und die Schülerinnen aus dem Mittelstufenchor unter der Leitung von Frau Simmler, Chor der 7a unter der Leitung von Frau Behr, Orchester SMS unter der Leitung von Frau Stodtmeister) wurde im Rahmen von szenischen Spielen herausgestellt, dass gerade die religiösen Feste wie Weihnachten eine Chance im Sinne einer Brücke darstellen, als eine Möglichkeit zur „Über-Setzung“, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religionszugehörigkeit sich begegnen und einander besser verstehen lernen. Somit besteht die Übersetzung von „Frohe Weihnachten“ in zweierlei: Zum einen in der Erinnerung – in Anlehnung an die christlich-jüdische Vorstellung des Menschen als Gottes Ebenbild – daran, dass wir als Menschen menschlich handeln können und sollen. Zum anderen in dem Wunsch, ebenso menschlich behandelt zu werden.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Euch „Frohe Weihnachten“ und einen guten Start ins Neue Jahr!

Text: Dr. Dr. Christian Hild

Fotos: Benedikt Hoster

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Ein feierlicher Lobgesang durch die Jahrhunderte

Gelungenes Weihnachtskonzert des Gymnasiums am Schloss

Wie hört es sich an, wenn Maria ihren Lobgesang anstimmt? Wenn Sie Gott preist, wenige Tage nachdem ihr der Erzengel Gabriel verkündet hat, dass sie Gottes Sohn gebären werde? Mal zart und filigran, mal wuchtig und raumfüllend und immer wieder anders: Diese und weitere Antworten lieferte das große Weihnachtskonzert des Gymnasiums am Schloss, das am 14. Dezember in der Versöhnungskirche in Völklingen zu hören war, am Tag danach in der trotz der Hochwasserwarnungen gut gefüllten Saarbrücker Christkönig-Kirche. Unter dem Titel „Meine Seele erhebet den Herrn“ waren dabei unter der musikalischen Leitung von Manuela Simmler und Julia Stodtmeister Magnificat-Vertonungen aus vier Jahrhunderten zu hören. Das Magnificat, der Lobgesang der schwangeren Marias, hat Komponisten durch die Jahrhunderte nämlich immer wieder inspiriert. Er beginnt mit den lateinischen Worten „Magnificat anima mea Dominum“, übersetzt „Meine Seele erhebt den Herrn“, daher rührt der Titel der beiden Konzerte.

Insgesamt 150 Chor- und Orchester-Musikerinnen und -Musiker, Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrer, Freunde des Schlossgymnasiums und auch des Ludwigsgymnasiums boten dabei eine sehr überzeugende Leistung und zeigten zudem, wie anders vorweihnachtliche Musik klingen kann, jenseits des Gängigen, das so vielen derzeit in den Ohren steckt. Solisten des Abends waren die junge Katharina Kries (Sopran), Isabel Meiser mit ihrem warmen Alt, Martin Hofmann (Tenor), der auch an der Probenarbeit mit dem großen Chor beteiligt war, und Ferdinand Schmidt (Bass).

Für einen Großteil des Publikums war es also auch eine Gelegenheit, Neues kennenzulernen.
Dargeboten mal von der Empore, mal aus dem Altarraum in unterschiedlichen Besetzungen, gab es viele spannende Hörerlebnisse. Den Anfang machten - nach einem Grußwort von Schulleiter Hanns Peter Hofmann – die Männerstimmen mit einem gregorianischen Choral. Zu hören war zudem Antonio Caldaras (1670 -1736) Magnificat für Alt-Solo, vierstimmigen Chor und Basso continuo – sehr gelungen dargeboten.
In die Vollen ging es mit dem mächtigen Magnificat von Heinrich Schütz (1585 – 1672) für Doppelchor und basso continuo.
Bei Johann Michael Haydns (1737 -1806) Version des Lobgesangs, er ist übrigens ein Bruder des bekannten Joseph Haydn, war es dann der Unter-und Mittelstufenchor, begleitet von zwei Hörnern, Orgel und Kontrabass, der ein besonders schönes Hörerlebnis entstehen ließ. Auch beim Magnificat in G von Charles Villiers Stanford (1852 – 1924) sorgten die jungen Sängerinnen und Sänger für einen wunderbaren Ton, zart begleitet vom Orchester. Damit war man bereits im 20. Jahrhundert angekommen. Für diese Zeitepoche stand dann auch die A-Cappella-Version für gemischten Chor von Arvo Pärt (*1935), die von der Empore erklang und den Raum füllte, das Sopran-Solo übernahm Hee-Sung Park.
Schließlich bildete Jan Dismas Zelenkas (1679 – 1745) Magnificat, das etwa zeitgleich mit dem Caldaras entstand, einen vorläufigen eindrucksvollen Schlusspunkt.
Der endgültige wurde noch ein bisschen nach hinten verschoben durch eine fulminante Zugabe aller Akteure: Stanfords Gloria. Bevor es nach Hause ging, wurde gemeinsam das Adventslied „Macht hoch die Tür“ angestimmt.   Und wer wollte, der konnte den Abend nachklingen lassen mit den vielen Informationen aus dem umfangreichen Programmheft und dem Gehörten im Ohr. Veranstalter der Konzerte war der Förderkeis des Gymnasiums am Schloss.

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Mitgestaltung der Weihnachtsfeier im Seniorenheim am Schlossberg

Bereits zum fünften Mal haben auch dieses Jahr wieder Schülerinnen und Schüler unserer Schule die Weihnachtsfeier im „Altenheim am Schlossberg“ am Donnerstag, den 12.12.2019 mitgestaltet. Unter der Leitung von Frau Moik spielten und sangen sie altbekannte Weihnachtslieder und trugen somit zur Bereicherung der Weihnachtsfeier bei.
Das Team des „Altenheims am Schlossberg“ sprach seine Freude über die seit Jahren bestehende Kooperation aus. Auch die Seniorinnen, Senioren und deren Angehörige waren sichtlich angetan von der musikalischen Darbietung und folgten zahlreich der Einladung zum Mitsingen.
Ein großes Dankeschön gilt allen Schülerinnen und Schülern der Klassen 6b1, 7a, 7b1 und 8a für ihr Engagement in der Adventszeit.

Christine Moik und Susanne Simon, (Fotos: S.Simon)

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Gelungene Informationsveranstaltung unserer Schule

Das Gymnasium am Schloss lud am Freitag, den 29. November 2019, die Eltern und die Schüler der 4. Grundschulklassen zu einem Informationsabend über das Bildungsangebot der Schule ein. Unsere Schule informierte über den musikalischen und den naturwissenschaftlichen Zweig und besondere Aktivitäten wie Austauschprogramme und Arbeitsgemeinschaften. Daneben stellte sich das Gymnasium am Schloss auch als Freiwillige Ganztagsschule mit ihrem Betreuungsangebot für den Nachmittag vor, um Eltern wie Schülern einen möglichst breiten Einblick zu ermöglichen.

Für die Kinder boten Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler der Schule ein vielfältiges Mitmachprogramm an, von einer Leseecke über Experimente aus den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften bis hin zu musikalischen Aktivitäten.

Von diesem Angebot machten die Eltern mit ihren Kindern regen Gebrauch, so dass von einer gelungenen Veranstaltung gesprochen werden kann. Schulleiter Hanns Peter Hofmann zog ein positives Fazit: „Wir haben uns, wie ich finde, sehr ansprechend den Grundschuleltern und -kindern präsentiert, ich möchte mich bei allen sehr herzlich für ihr Engagement und ihre Mitarbeit bedanken.“

Wir bedanken uns abschließend bei den Eltern und Schülern der 4. Grundschulklassen für das Interesse an unserer Schule und wir hoffen, Sie von unserem Bildungsangebot überzeugen zu können. Der nächste wichtige Termin, mit der Möglichkeit unsere Schule näher kennenzulernen, ist der Tag der offenen Tür. Dieser findet am Samstag, den 11. Januar 2020, von 8 - 12:30 Uhr statt.

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Chor- und Orchester-Probentage in Homburg

Vom 13. – 15. November fuhren der Unter- und die Damen des Mittelstufenchors (unter der Leitung von Frau Simmler) nach Homburg in das Kardinal-Wendel Haus. 38 Sängerinnen und Sänger probten 3 Tage unermüdlich für das am 3. Adventswochenende stattfindende große Weihnachtskonzert der „Klassiker“.  Ebenfalls zur gleichen Zeit und ebenfalls in Homburg probten auch Instrumentalisten des Samstagsorchester unter der Leitung von Frau Stodtmeister.

Josefine und Yasmin (aus dem Unterstufenchor und in der Klasse 6a) schreiben folgendes:

„Nach den schönen aber auch anstrengenden Proben durften wir uns erholen und austoben. Es gab sogar einen kleinen Spielplatz. Geprobt habe wir eigentlich alleine (also nur der Chor), aber am Donnerstag hatten wir sogar auch schon eine erste gemeinsame Probe mit dem Samstags-Orchester. Das hat echt Spaß gemacht. Und auch sonst - wie man auf den Bildern sieht - hatten wir sehr viel Spaß! Das Essen war gut. Die Zimmer waren schön eingerichtet und wir wurden sehr liebevoll willkommen geheißen. Bei so einem tollen Aufenthalt war es natürlich schade so schnell wieder zu gehen. Danke Kardinal-Wendel Haus und danke Frau Simmler, dass wir diese tolle drei tägige Chorfahrt gemacht haben!“

Arina (aus dem Mittelstufenchor und in der Klasse 8a) berichtet ähnliches:

„Es waren drei wunderschöne Probentage bei denen folgende Lieder auf dem Probenplan standen und geübt wurden: Das Magnificat von Villiers Stanford; da übernehmen wir als Chor die Sopranpartie. Das ist ein tolles Stück. Das haben wir Donnerstag und Freitag dann auch schon mit dem Orchester zusammen geprobt. Außerdem singen wir das Deutsche Magnificat von Michael Haydn; ein bisschen komplizierter und nicht ganz so eingängig wie der Stanford. Angel’s Carol von John Rutter und Feliz Navidad waren dann eigentlich erholsam und einfach nur schön. Die beiden letzten Stücke singen wir mit dem Orchester zusammen zur Weihnachtsbesinnung am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien. Wir haben tatsächlich jeden Tag 9 (NEUN) Stunden „geprobt“. Naja, geprobt. Wir haben neben den  Proben schon auch viele Stimm- und auch Körperwahrnehmungsübungen gemacht. Kennenlernspiele standen auch auf dem Programm, da wir (also der Mittelstufenchor) mit dem Unterstufenchor bisher noch nicht so viel zu tun hatten... und Zeit für „frische Luft und Bewegung“ war auch!“

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LOSSTIK-Ausflug ins Carreau nach Forbach

Im Rahmen des Festival Loostik hat die 5a sich auf den Weg gemacht - mit einer ebenfalls fünften Klasse des DFG um sich das Tanztheaterstück Asphalte anzuschauen.

Hier der Bericht von Marleen und Matilda, zwei Schülerinnen der Klasse 5a:

Am Freitag, den 08.11. sind wir – mit unserer Französisch-, Musik- und Klassenlehrerin Frau Simmler – spontan ins Carreau (ein Theater in Forbach, gleich hinter der Grenze, nach Frankreich) gefahren. Um kurz nach 8 haben wir uns vom Gymnasium am Schloss auf den Weg zum Deutsch-Französischen Gymnasium gemacht. Dort wurden wir von den Schülerinnen und Schüler vom DFG erwartet und auf Französisch begrüßt (auch wenn es deutsche SchülerInnen waren, die auch sehr gut französisch beherrschen). Nach einer kurzen Vorstellung (natürlich auf Französisch :)) haben wir uns in den Bus gedrängelt und sind nach Forbach gefahren. Im Bus durften wir uns neben einen Schüler vom DFG setzen und ihm Löcher in den Bauch fragen und anwenden, was wir im Unterricht auch schon gelernt hatten. Als wir in Forbach angekommen sind, hatten wir noch kurz Zeit um etwas zu essen. Dann ging es in den großen schönen Theatersaal. Auf unserer Eintrittskarte stand „Placement libre“. Leider wurden uns dann doch Plätze zugewiesen - von denen aus wir aber auch gut gesehen haben.

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Junge Kammermusiker und Kammermusikerinnen spielen beider Einbürgerungsfeier im Saarbrücker Schloss

Am Freitagabend erglänzte der Festsaal des Saarbrücker Schlosses in seiner ganzen Pracht. Blumen, schön gedeckte Tische, ein auf Hochglanz polierter Flügel, die Europäische, die Deutsche und die Saarbrücker Flagge schmückten die Bühne.

Lange bevor die Gäste eintrafen, trugen fünf junge Musiker ihre Instrumente hinauf in den 3. Stock: Karoline Metzger, Lena Strothmann, Aaron Theis, Rahel Missal und Yasmin Tang. Sie hatten sich bereit erklärt, die musikalische Umrahmung für diesen wichtigen Abend zu übernehmen, ein Abend, der für einige Menschen grundsätzlich etwas ändern sollte – sie würden endlich ihre deutsche Staatsbürgerschaft erhalten.

Beschwingt eröffnete das Trio mit Aaron, Rahel und Yasmin den Abend, sehr gewürdigt von Peter Gillo, der betonte, dass man sich bei solch hervorragender Leistung keine Sorge um den musikalischen Nachwuchs machen müsste. Karoline Metzger und Lena Strothmann folgten darauf mit dem „Ständchen“ von Schubert, als Höhepunkt präsentierte Karoline Metzger das Solostück „La Leggerezza“ von Franz Liszt – (auswendig). Nachdem alle neuen Bürger ihre Einbürgerungsurkunde erhalten und den Eid geschworen hatten (einer der Schüler bemerkte, dass es doch viel schöner wäre, wenn jeder sich einen Satz aussuchen könnte, statt immer den gleichen vorzutragen), stimmten Klavier und Cello die Nationalhymne an. Der Abend endete noch einmal mit dem Trio der SchülerInnen aus Klasse 6a und 7a. Den jungen MusikerInnen wurde mit großem Applaus für ihr Engagement gedankt.

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Wie ist's eigentlich mit der Liebe?

Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Schloss besuchen Opernproduktion der HfM Saar

Wer ist er eigentlich, der Magier Colas, der Hauptdarsteller in Mozarts erster Oper? Ist er ein Angeber, der nur ein paar Zaubertricks auf Lager hat? Oder kann er tatsächlich Menschen herbeizaubern und an ihnen zeigen, wie leicht und gleichzeitig wie schwer es ist, wenn es zwischen zwei Menschen um die Liebe geht? Ist er womöglich ein Schurke, der mit Bastien und Bastienne ein ziemlich böses Spiel treibt?

In Kooperation mit den Ettlinger Schlossfestspielen entstand die Idee und Realisierung dieser nur 45-minütigen Oper, die Mozart bereits im zarten Alter von 13 Jahren geschrieben hat. Also im gleichen Alter wie die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 7a.

Prof. Frank Wörner, der Initiator und Regisseur des Stücks, der die Klasse 7a schon öfter mit seinen Gesangsstudenten besucht hat, kam auch diesmal wieder vorab in die Klasse, um mit den Schülern über seine Herangehensweise als Regisseur zu sprechen. Aus welchen Perspektiven kann man einen Text lesen? Wie entwickelt man Figuren, wie muss man sie auf der Bühne führen? Wie kommt man zu einem Kostümentwurf, was müssen Sänger auf der Bühne beachten, wenn sie gleichzeitig singen und spielen?

Auch über die Liebe wurde gesprochen…

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