Der Musikzweig am Gymnasium am Schloss

Die Musik als besonderes Merkmal unserer Schule

Seit 1985 schon bietet unsere Schule einen Schwerpunkt im Fach Musik an. Horst Messemer, ein äußerst engagierter Musikpädagoge, legte dafür den Grundstein. Nach genau 25 Jahren Erfahrung mit dem Vorläufer des Musikzweiges, dem sogenannten „erweiterten Musikunterricht“, entschlossen sich die Musikkollegen zusammen mit dem damaligen Schulleiter Elmar Anders, das Konzept auf breitere Füße zu stellen und entwickelten nach dem Vorbild unserer Nachbarbundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz den Musikzweig. Das war kein leichtes Unterfangen, da wir im Saarland die erste Schule waren, die so etwas einrichten wollte. Nach einer 2-jährigen Testphase wurde der Zweig fest installiert und ist seitdem ein sehr erfolgreiches Projekt innerhalb des Gymnasiums am Schloss.

Ziele

Der Musikzweig will begabte und besonders an Musik interessierte Schülerinnen und Schüler intensiv fördern. Im Vordergrund steht eine ganzheitliche, musikalische Bildung. Dazu gehört verpflichtend, dass ab Klassenstufe 6 ein Instrument privat erlernt und an einem Ensemble der Schule teilgenommen wird.  

Damit Sie sich genauer informieren können, haben wir eine Zusammenfassung im folgenden Link hinterlegt: „Der Musikzweig stellt sich vor...“

Darüber hinaus laden wir Sie ein, sich in den folgenden Artikeln einen Einblick in unsere zahlreichen musikalischen Aktivitäten zu verschaffen. Weitere Artikel finden Sie auch unter “Fachbereiche/Musik“.

Musik-AG‘s

Ein wichtiger Schwerpunkt unseres Angebots sind die zahlreichen Musik-AG’s. Wir bieten folgende Ensembles an:

  • Bigband (Nachwuchs und Fortgeschrittene)
  • Orchester (Nachwuchs und Fortgeschrittene)
  • Musical
  • Percussion (Nachwuchs und Fortgeschrittene)
  • Tanz
  • Chor (Nachwuchs, Fortgeschrittene und Eltern-Lehrer-Schüler-Chor)
  • Kammermusik

 

Ansprechpartner: Matthias Ernst

 

Chöre des Gymnasiums am Schloss bei Carmina-Burana-Projekt

Manche Dinge benötigen eine gewisse Üppigkeit und Größe, um richtig gut zu funktionieren. Genau dafür steht auch Carl Orffs (1895 -1982) monumentales Werk „Carmina Burana“, entstanden 1935/36. Zu hören war dies bereits im vergangenen November im ausverkauften Saarbrücker E-Werk  von einem imposanten Projektchor mit um die 240 Sängerinnen und Sängern, unter ihnen auch die Chöre des Gymnasiums am Schloss. Geleitet wurde die Aufführung von Universitätsmusikdirektor Professor Dr. Helmut Freitag als Abschluss der Feierlichkeiten zum Jubiläums-Jahr der Saar-Uni, die 2023 ihren 75. Geburtstag feierte.

 

Und dieser Schlusspunkt war tatsächlich fulminant in jeder Hinsicht. Das lag zum einen an der „Carmina Burana“ selbst. Orff vertonte darin Texte aus der gleichnamigen Sammlung, der Titel seht übersetzt für Lieder aus Benediktbeuern in für heutige Ohren eher ungewohnter meist mittelateinischer und mittelhochdeutscher Sprache. Während den allermeisten der Auftakt „O Fortuna“ vermutlich direkt nach den monumentalen Eingangstakten bekannt vorkommen dürfte, sieht es mit den folgenden Sätzen vermutlich ein bisschen anders aus. Das Werk umfasst neben diesem Ohrwurm der Klassikwelt, der am Ende übrigens noch einmal zu hören ist, jedenfalls viele weitere Stücke mit ganz unterschiedlicher Anmutung: mal kraftvoll, mal zart, mal drängend, mal schwebend, mal nachdenklich, mal eher deftig, mal lustig, mal belehrend. Es geht um Liebe, einen (gebratenen) Schwan, der singt, einen betrunkenen Abt, die Schicksalsgöttin und vieles mehr.

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Gründer des Kammerorchesters der Großregion zu Gast

Dirigent Stefan Bone und Opernsänger Michael Müller-Kasztelan sprachen mit Schülerinnen und Schülern des Seminarfach „Wien um 1900“, Musik GK und Musik-LK 12 über Gustav Mahler

 

Seit knapp zwei Jahren haben sich die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Wien um 1900“ mit Frau Behr über diese bis heute prägende Epoche der Geschichte ausgetauscht. Viele intellektuellen wie künstlerischen Größen Europas versammelten sich um die Jahrhundertwende in Wien, um sich gegenseitig zu befruchten und den Aufbruch in ein neues Jahrhundert voranzutreiben.

Keine Geringeren als Sigmund Freud (mit seiner Forschung des Unbewussten), die Literaten Arthur Schnitzler (Traumnovelle) und Stefan Zweig, Maler wie Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Egon Schiele, Architekten wie Adolf Loos und berühmte Musiker wie Arnold Schönberg trafen sich regelmäßig in den Kaffeehäusern der Stadt, um die aktuellen Zeitgeschehnisse zu diskutieren. Einer der prägendsten Musiker dieser Zeit und Wegbereiter einer ganz neuen Strömung war Gustav Mahler. Als Komponist, Dirigent und Direktor der Wiener Staatsoper und nicht zuletzt durch seine schillernde Frau Alma Mahler galt Gustav Mahler als feste Größe im Wien der Jahrhundertwende.

Anfang März war nun das vor zwei Jahren neu geründete Kammerorchester der Großregion zu einer Arbeitsphase in Saarbrücken. Stefan Bone, Kapellmeister im Opernhaus Kiel, und Michael Müller-Kasztelan, festes Ensemblemitglied (Tenor) ebenfalls an der Oper Kiel – beide aber gebürtig aus dem Saarland – haben das Ensemble gegründet, um jungem professionellen MusikerInnen aus Frankreich, Deutschland, Luxemburg und Belgien eine musikalische Heimat zu geben und in mehreren Arbeitsphasen jährlich Werke vielfältige Konzertprogramme zu erarbeiteten – diesmal war das Gustav Mahlers „Lied von der Erde“. Da dies wunderbar zur Thematik des Seminarfachs aber auch der Musikkurse passte, lag ein Besuch der Initiatoren nahe und die beiden brachten einige Werkausschnitte für Tenor mit, die am Klavier begleitet wurden. Das ganze Orchester hätte den Rahmen der Aula gesprengt.

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Großer Applaus für junge Solisten! 

Trotz Wochenende trudelten vergangenen Sonntag bereits ab 9 Uhr junge Musikerinnen und Musiker in der Schule ein, um sich für die Konzertmatinée einzuspielen und ein letztes Mal zu proben.

Jährlich findet immer im Januar eine Konzertmatinée statt, die vielen unserer Schule als Generalprobe für den eine Woche später stattfindenden „Jugend musiziert“-Wettbewerb oder das Aufnahmevorspiel für das Landes-Jugend-Sinfonie-Orchester dient. Seit Monaten bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler auf dieses Konzert vor, übten ihr Stück im Instrumentalunterricht, probten dann mit dem begleitenden Pianisten, manche spielten ihre Stück auch im Unterricht vor, um schon einmal ein Konzertfeeling zu bekommen. Für Sonntag waren dann alle bestens vorbereitet und das hörte man. Gleich welche Altersstufe, alle jungen Künstlerinnen und Künstler zeigten auf beeindruckende Art und Weise ihr Können und überzeugten mit einem überaus professionellen Auftritt und einer reifen Bühnenpräsenz.

Es waren dabei: Amrei Aulbach, Mira Sibilia, Paul Gurti, Alexander Tsanevski, Josephine Gessner, Elene Naroushvili, Elisaveta Bulavinova, Charline Breunig, Melissa Meiser, Maurice Heil, Timo Mickel, Nika Andrack, Marleen Hub und Elia Becker

Wir gratulieren euch zu eurem tollen Auftritt!

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Auszeichnung für Paul Gurti

Am 17. November 2023 fand der 9. Klavierwettbewerb für junge Pianist*innen aus der Großregion SaarLorLux im Museum am Dom Trier statt.
Paul Gurti, Klasse 8a, wurde bei diesem Wettbewerb mit dem 2.Platz ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch von der Schulgemeinschaft!

 

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Muscial-AG überzeugte zum 20. Geburtstag mit „Thirteen“

Wie feiert man einen runden Geburtstag? Am besten mit einer guten Party oder eben gleich mehreren gelungenen Feiern. Die Castle Players, die Musical AG des Gymnasiums am Schloss, hat sich quasi selbst beschenkt und viele andere noch dazu. Zu ihrem 20jährigen Bestehen sorgten sie einmal wieder für sechs mitreißende Aufführungen vor vollem und jeweils restlos begeistertem Saal in der Quierschieder Q.lisse.   Ungewohnt war diesmal nur: Die Musicalwoche war aus Termingründen vom Sommer  in den Herbst gewandert, eröffnete quasi das neue Schuljahr und sorgte damit für einen wirklich fulminanten Start.

Auch im ausgewählten Stück „Thirteen“ von Jason Robert Brown ging es um einen Geburtstag, den 13. von  Evan Goldman. Quasi direkt danach soll seine Bar Mizwah gefeiert werden soll. Für ihn hängt alles von eben dieser Party ab, die unbedingt zum Erfolg werden muss.  Doch da sieht es ziemlich finster aus. Denn seine Lebensumstände ändern sich auf einen Schlag radikal: Seine Eltern trennen sich, er muss von New York in die Kleinstadt Appleton in Indiana umziehen – und sich neu beweisen. Spätestens ab da geht es mitten hinein in die Gefühlswelten von Teenies auf dem Sprung ins Erwachsenenleben. Es gibt in Appleton die bekannten Gruppen:  die Außenseiter  und diejenigen, die das Sagen haben, wie  die Cheerleader oder die beliebten Football-Champions. Die ganze Geschichte dreht sich letztlich um Dinge, die alle bewegen, ums Begehren, um die Angst, abgewiesen zu werden, zu versagen, um Mobbing, um die erste Liebe. Und dann steht Evan irgendwann vor dem Dilemma, sich entscheiden zu müssen, er ringt um die richtige Antwort auf die Frage: Anpassen oder zu den eigenen Ansichten stehen?

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Bewegende Momente beim Sommerkonzert der Orchester

Es war ein Sommerkonzert mit Gänsehautmomenten – und das lag nicht daran, dass das Wetter am Samstag, 1. Juli, bei der Temperatur doch deutlich einen Gang herausgenommen hatte. Nein, für die großen Gefühle sorgten die Orchester des Gymnasiums am Schloss und des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Kaiserslautern sowie mit Paul Gurti (7a, Klavier) und Marie Joselle Hendel (Violine) zwei herausragende Solisten.

Im vergangenen Jahr war die musikalische Zusammenarbeit der beiden Gymnasien noch eine Premiere, nun folgte die erfolgreiche Fortsetzung. Und im Konzert im Saal der Volkshochschule (VHS) war deutlich zu hören, dass dieses Miteinander sogar noch besser funktionierte als im Vorjahr.

Schulleiter Hanns Peter Hofmann hatte schon zu Beginn betont, dass das Konzert etwas ganz Besonderes sei, weil es sich um zwei unterschiedliche Schulen handele. Der Saarbrücker Teil des Kooperations-Orchesters werde von Julia Stodtmeister geleitet, ihr Mann Holger Stodtmeister betreue die Musikerinnen und Musiker aus Kaiserslautern.  Alle hätten viel Zeit investiert in die Proben mit dem Höhepunkt der Orchesterfahrt, die diesmal in die Pfalz führte.

Nicht nur die beiden Stodtmeisters zeichneten für die musikalische Leitung verantwortlich, dazu kam vom Gymnasium am Schloss noch Kiril Tsanevski  - und alle drei wechselten sich an diesem Nachmittag vorne am Taktstock ab.

Den Anfang bestritt zunächst die Schloss-Musik-Sinfonie (SMS), in der die jüngeren Jahrgänge gemeinsam musizieren. Sie bewiesen, dass auch sie das Zusammenspiel schon richtig gut beherrschen und überzeugten mit Stücken unterschiedlicher Stilrichtungen: einem Menuett von Andrea Holzer-Rhomberg, Béla Bartoks rumänischen Volkstänzen Nummer eins und zwei.  Dazu kamen Arrangements des Songs „Viva la Vida“ der Band Coldplay und von Ludovico Einaudis  Komposition „Life“ mit seinen schönen Harfensoli.

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Herzliche Einladung zum Sommerkonzert der Orchester des Gymnasiums am Schloss.

Bereits zum zweiten Mal findet das Konzert in Kooperation mit dem Orchester des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Kaiserslautern statt. Es erwartet Sie ein bunt gemischtes Programm mit romantischen Werken und Filmmusik sowie mit tollen Solisten.

Paul Gurti (Piano) spielt den 1. Satz des 2. Klavierkonzerts von Sergei Rachmaninow und Marie-Joselle Hendel (Violine) interpretiert das berühmte Werk Introduktion und Rondo Capriccioso von Camille Saint-Saëns.

Das Konzert findet am 1. Juli um 16 Uhr im VHS-Saal statt. Da es dort nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen gibt, erhalten Sie Karten (kostenlos) im Sekretariat unserer Schule.

Ein musikalischer Sommertraum

Chöre, Tanz-AG, Ensembles und Solisten präsentieren ein schwungvolles Konzert in der eli.ja – Kirche der Jugend, Saarbrücken

Wenn er sich nicht schon deutlich gezeigt hätte – spätestens nach dem Konzert am Samstagabend, 17. Juni, in der Jugendkirche eli.ja hätte der Sommer gar keine andere Wahl gehabt, als selbst die Bühne zu betreten. So liebevoll und vielseitig wurde die Jahreszeit besungen, in Worte gefasst und ertanzt.

Unter dem Titel „Sommer, Sonne, Blütenträume“ hatten die beiden musikalischen Leiterinnen Julia Stodtmeister und Valeria Metzler ein Programm zusammengestellt, das die Blüten blühen, die Sonne scheinen, Schmetterlinge flattern, rote Rosen regnen und einfach träumen ließ. Damit der Bogen hier überhaupt so weit gespannt werden konnte, standen viele verschiedene Akteure auf der Bühne: Unterstufen-, Mittelstufen- und Eltern-Lehrer-Schüler-Chor (ELSCH), die Tanz-AG, ein Ensemble und der Chor der Klasse 10 a sowie etliche Solisten des Gymnasiums am Schloss.

Den Auftakt in diese Sommersause übernahm der Unterstufen-Chor passend mit dem populären Kanon „I like the flowers“. Der stellvertretende Schulleiter Holger Blees begrüßte anschließend die große Runde und bescheinigte mit Blick auf den Termin und die Temperaturen, dass es ein „besseres Timing“ kaum geben könne: Der „Sommer kommt auf uns zu“. Er verriet auch schon ein bisschen, wohin die Reise gehen wird, kündigte eine bunte Mischung von Klassik bis Pop an, die Musik und Tanz sowie Chor und Solobeiträge vereine.

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Gymnasium am Schloss zu Gast auf dem Montmartre

Schülerinnen und Schüler des GaS spielten im Rahmen der Musikfestspiele Saar.

Flohmarktstände, Stelzenläufer, Crêpes, Flammkuchen und Chansonklänge – an Fronleichnam wurde der Schlosshügel zum Montmartre à Sarrebruck und die Musikfestspiele Saar hatten eingeladen zu einem bunten musikalischen Familienfest rund um das Saarbrücker Schloss. Neben dem Historischen Museum Saar und der Hochschule für Musik Saar war auch der Musikzweig des Gymnasiums am Schloss in diesem Jahr Kooperationspartner und Schülerinnen und Schüler der BigBand, der Percussion und der Kammermusik traten auf unterschiedlichen Bühnen auf. Die BigBand machte den Auftakt auf der Freilichtbühne vor vollbesetzten Bänken und stimmte das Publikum auf den Tag ein. Mit tosenden Applaus entließ das Publikum die jungen Musiker nach einer Stunde Auftritt nur ungern von der Bühne. Die Percussion hatte mit der Unterirdischen Burg wohl den spannendsten wie auch kühlsten Bühnenort des Tages und spielte dort mehrmals am Tag kleinen Programmblöcke. Der Ansturm und die Begeisterung waren so groß, dass die Percussionisten ihr Programm insgesamt fünf Mal aufführen mussten. Die Kammermusik gestaltete zusammen mit Studierenden der HfM Saar Wandelkonzerte im Historischen Museum. Auf sechs kleinen Bühnenplätzen waren unterschiedliche Ensembles für ca. 8 Minuten zu hören. Das Publikum startet in der Eingangshalle mit Rahel Missal, Aaron Theis und Veronika Atamanenko und Piazzolas „Invierno porteño“, danach spazierte das Publikum zu Bühne 2, anschließend zu Bühne 3, auf der Mathilde Kemmerer das Publikum an der Harfe Staunen ließ. Auf Bühnen 5 dann Amelie und Aurelia Kalla und Amrei Aulbach im Streichtrio mit Stücken französischer Komponisten. Das Publikum war an dem Tag über die großartige musikalische Leistung der Musikerinnen und Musiker begeistert! Ein großes Lob an euch, liebe Schülerinnen und Schüler, für eure tolle Leistung und euer großes Engagement!

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