Nichts und niemand is(s)t selbstverständlich!

Zeige Solidarität mit den Hungernden der Welt!

50 Prozent aller produzierten Waren erreichen in Deutschland nicht die Münder der Konsumenten, sondern landen im Müll. Das heißt, dass 15 Millionen Tonnen (!!) Lebensmittel jährlich weggeworfen werden. Diese Summe würde 2-mal reichen um alle Hungernden der Welt zu ernähren.

Mit diesen und anderen Fakten aus dem Film „Taste the Waste“ beschäftigte sich die Klasse 8 im Religionsunterricht in den letzten Wochen. Wie kann man der Essens-Verschwendung in unserer Wegwerf-Gesellschaft entgegentreten? Wie schafft man es, ein wenig mehr Wertschätzung gegenüber Dingen zu entwickeln, die uns selbstverständlich vorkommen?
Besonders erschreckend wirken diese Zahlen, wenn man sich vor Augen führt, in wie vielen Ländern der Erde unser weggeworfenes Pausenbrot theoretisch ein Leben verlängern könnte.
In Ostafrika sind aufgrund der schrecklichen Dürre und Hungersnot circa 12 Millionen Menschen vom Hungertod bedroht. Zehntausende Kinder sind bereits verhungert.
Angesichts dieses Leides wollen wir ein wenig Solidarität mit Menschen zeigen, die es sehr viel nötiger haben als wir und die das Gefühl nicht kennen, dass Essen selbstverständlich ist.
Einige Schüler der Klasse 8 haben bereits einen Teil ihrer Freizeit geopfert und in der Stadt Spenden in Höhe von über 500 Euro gesammelt.

Ihr alle könnt helfen, dass wir einen noch größeren Betrag an Bedürftige in Afrika und bei uns spenden können!
Jeder Schüler bekommt nächste Woche eine Spenden-Tüte von uns und kann somit dazu beitragen, dass eine möglichst große Summe zusammenkommt. Ihr seid dazu aufgerufen, Werbung für unser Spenden-Projekt zu machen, ob bei euren Eltern, Großeltern, Freunden oder Nachbarn. Vielleicht könnt ihr ja aber auch den ein oder anderen Euro von eurem Taschengeld abzweigen.
Die Tüten bringt ihr dann bitte am letzten Schultag in diesem Jahr wieder (gut verschlossen) mit in die Schule. Dort könnt ihr sie entweder beim Weihnachtsgottesdienst (in dem wir uns auch mit dem Thema beschäftigen werden) oder im Sekretariat bei Frau Schillo abgeben.
Wir hoffen, dass ihr euch alle beteiligt und dass aus unserem Klassenprojekt somit ein Schulprojekt werden kann!
Das Geld für Ostafrika werden wir an Misereor spenden, eine katholische Hilfsorganisation, die sich schon seit Jahrzehnten in der Region engagiert und vor allem solche Projekte unterstützt, die auf Nachhaltigkeit ausgelegt sind. Denn auch in den nächsten Jahren werden aufgrund des Klimawandels lange Trockenperioden und somit Hungersnöte erwartet.
Da es aber nicht nur am anderen Ende der Welt viel Armut gibt, sondern auch bei uns viele Familien und vor allem Rentner von Armut betroffen sind, die sich zu Weihnachten kein besonderes Essen und auch keine Geschenke leisten können, haben wir uns dazu entschieden, mit den Spenden auch die Saarbrücker Tafel zu unterstützen. ¼ des Geldes wird somit gegen die Bekämpfung von Armut bei uns investiert, ¾ gehen nach Ostafrika.
Jetzt schon ein herzliches Dankeschön für euren Einsatz und eure Hilfe!

Hier noch ein paar interessante Links zum Thema: