Persönlichkeiten stärken – soziale Kompetenzen fördern

Die AG Prävention ist eine Untergruppe der SchEG mit Mitgliedern aus der Eltern, Lehrer- und Schülerschaft und entstand im Schuljahr 2013/2014 als direkte Konsequenz aus der Entwicklung unseres Leitbildes.

Demzufolge ist es unser Anspruch und unser Wunsch, die Schüler in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu stärken und somit die Grundlage für ein faires, gewaltfreies und konstruktives Miteinander zu schaffen.

Im Laufe der Jahre hat die AG Prävention ein Curriculum erarbeitet, in dem es für fast alle Klassenstufen einen Themenschwerpunkt und verschiedene Workshops, Veranstaltungen, wie z.B. Theatervorstellungen und begleitende Elternabende gibt (siehe Tabelle rechts).

Zusätzlich haben wir einen "Leitfaden der AG Prävention" erstellt, der stetig überprüft und durch aktuelle Themen ergänzt wird.

Die AG Prävention setzt sich im aktuellen Schuljahr aus ca. 13 ständigen Mitgliedern zusammen, darunter 5 Elternvertreterinnen, 4 SchülervertreterInnen, 3 Lehrkräfte und unsere Schulsozialarbeiterin Frau Schmitt-Vollmer. Wir treffen uns im aktuellen Schuljahr dienstags, ca. alle 8 Wochen in Raum 213. (Der aktuelle Termin wird auf der Startseite angegeben.)

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, an einer Sitzung teilzunehmen und wenden sich hierzu bitte an die Leiterin der AG Prävention, Frau Simon: susanne.simon@gymnasium-am-schloss.de.

„Ich bin mehr als du siehst“ - Theaterproduktion des DS Kurses 11

Eine Reihe von Heidi-Klum-Klonen bewegt sich hämisch grinsend auf dich zu, während der Satz „Ich habe heute leider kein Foto für dich“ immer lauter in deinen Ohren braust:

Ein wahr gewordener Albtraum, den einige Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 letzten Donnerstag in der Aula erleiden mussten! Der DS Kurs 11 von Frau Simon hatte zu seiner Theaterproduktion „Ich bin mehr als du siehst“ eingeladen und der „GNTM-Albtraum“ bildete den Höhepunkt der 25-minütigen selbst erarbeiteten Szenen-Collage. Davor hatten sich bereits Menschen in Selbsthilfegruppen ausgetauscht, auf Schönheits-OP-Esoterik-Trips begeben, im Supermarkt (fast) die große Liebe getroffen und sich mit ihrem Alltag herumgeschlagen – diverse unerbetene Kommentare zum eigenen Körper inklusive! Doch das von Heidi Klum symbolisierte Gift hatte nicht das letzte Wort: am Schluss lag Heidi buchstäblich am Boden und zurück blieben gegenteilige Botschaften: Schluss mit der ständigen Bewertung von Körpern, Schluss mit fiesen Kommentaren, Schluss mit der Oberflächlichkeit, Schluss mit bodyshaming – „Scheiß auf GNTM“.

Die konzentrierte Atmosphäre im Publikum und die anschließenden Rückmeldungen der Zuschauer zeigten deutlich, dass die Akteure ihr Publikum nicht nur in ihren Bann gezogen haben, sondern auch die message des Stücks angekommen ist: Lass dich nicht abwerten und verunsichern: du bist mehr als dein Körper und du bist gut so, wie du bist!

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Gut besuchter „Projektabend Suchtprävention“ für die SchülerInnen und Eltern der Klassenstufe 8

Nach 2 Jahren Zwangs-Pause, konnten wir am Montag, den 20. Juni 2022 endlich wieder unseren „Projektabend Suchtprävention“ ausrichten, der ab diesem Schuljahr in der Klassenstufe 8 (und am 04. Juli 2022 zum letzten Mal in Klassenstufe 9) durchgeführt wird. Das Angebot wurde von den Eltern sehr gut aufgenommen, sodass die Turnhalle bis auf den letzten Platz besetzt war.

Nach einem Vortrag über die Gefahren des Cannabiskonsums von Frau Dr. Schäfer und Frau Walle vom Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Homburg, präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihren Eltern die Ergebnisse der Projektarbeit, die sie im Vorfeld im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts erarbeitet hatten.

Die zahlreichen Filme, Spiele und Vorträge zu verschiedenen Suchtmitteln aber auch Themen wie Essstörungen oder Computerspielsucht boten Gesprächs- und Diskussionsstoff. Im besten Fall ist der Projektabend somit ein guter Anlass für Eltern und ihre Kinder, im Nachgang noch das Gespräch über die verschiedenen Themen zu vertiefen – denn Stärkung des Selbstwertgefühls, Bildung und Kommunikation sind die wichtigsten Pfeiler der Suchtprävention.

Vielen Dank den beiden Referentinnen, den beteiligten Schülerinnen und Schülern, ihren begleitenden Reli- und EthiklehrerInnen Frau Altmeyer und Herrn Hild sowie unserem Hausmeister Herrn Britten.

Susanne Simon (Leitung AG Prävention)

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Theatergastspiel „Das Tagebuch der Anne Frank“

Am Donnerstag, den 15.07.21, war das Theater Überzwerg bei uns zu Gast und stellte sich der großen Herausforderung, die bedrückende und beklemmende Atmosphäre des Amsterdamer Hinterhauses in unserer Turnhalle für alle Schüler*innen der Klassenstufe 8 spürbar werden zu lassen.

Die in Frankfurt geborene Jüdin Anne Frank lebte über zwei Jahre lang (zwischen Juli 1942 und August 1944) gemeinsam mit ihrer Familie und weiteren jüdischen Untergetauchten in dem engen Hinterhaus – 50 m² für insgesamt 8 Personen, ohne Privatsphäre und in ständiger Angst vor der Entdeckung durch die Nationalsozialisten.

Ihr Tagebuch stellte für sie das Ventil dar, mit der Eintönigkeit des Alltags und der permanenten Angst umzugehen und sich ein wenig Privatsphäre zu erhalten. Es ist das beeindruckende geschichtliche Dokument einer jungen Schriftstellerin, die gleichzeitig ein ganz normaler Teenager war, der im Hinterhaus erwachsen wurde, sich in den ebenfalls untergetauchten Peter van Pels verliebte und pubertäre Kämpfe mit Schwester und Mutter austrug.

Nach Verrat und Entdeckung kamen alle 8 Bewohner des Hinterhauses über Westerbork nach Auschwitz, Anne und ihre Schwester Margot starben vermutlich im Februar 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Ihr Vater, Otto Frank, der als einziger der 8 Untergetauchten den Holocaust überlebte, entschloss sich ein paar Jahre nach Kriegsende zur Veröffentlichung des Tagebuchs seiner Tochter, welches in den folgenden Jahrzehnten zum berühmtesten Tagebuch der Welt avancieren sollte.

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Digitaler Elternabend „Cybergrooming“ und sexuelle Belästigung im Netz

Die Bildschirmzeit unserer Schüler*innen ist – nicht zuletzt aufgrund der Pandemie – in den letzten Jahren konstant gestiegen. Leider steigen ebenso konstant die Zahlen derjenigen, die im Netz sexuelle Belästigung, wie z.B. Sexting und Cybergrooming erfahren. In fast allen Sozialen Netzwerken und Computerspielen mit Chatfunktion sind Täter*innen unterwegs. Aber wie kann ich mein Kind vor sexualisierter Anmache im Netz schützen?

Dieser Frage widmete sich Diplompsychologe Marco Flatau von der Beratungsstelle Phoenix (AWO Saarbrücken) auf einem virtuellen Elterninformationsabend der AG Prävention am Montag, den 05.07.2021, zu dem alle Eltern des GaS herzlich eingeladen waren.

Herr Flatau stellte überzeugend dar, dass Gesprächsangebote und Aufklärung seitens der Eltern wichtiger sind als diverse Verbote und Filter und erläuterte: „Wir müssen mit den Jugendlichen im Gespräch bleiben, Interesse für ihr Online-Freizeitverhalten zeigen und sie gleichzeitig über mögliche Täterstrategien aufklären“.

Anhand eines Beispiels aus eigener Erfahrung stellte er eindrücklich dar, dass viele Kinder aus Scham und auch aus Angst vor Konsequenzen (Handyentzug) in Fällen von sexueller Belästigung im Netz lieber schweigen, als sich ihren Eltern zu öffnen.

Um dies zu verhindern, bedarf es einer offenen Kommunikationskultur in den Familien – auch und gerade über das Thema Sexualität –, sodass die Kinder ihre Eltern als potenzielle Ansprechpartner*innen für dieses Thema wahrnehmen und sich leichter öffnen können.

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Zwei Hörner für Demokratie und Menschenrechte

Am Montag, den 27. Mai 2019 hatte das Gymnasium am Schloss besonderen Besuch: VertreterInnen des MedienNetzwerks SaarLorLux e.V.waren gekommen um im Sinne des „Doppeleinhorns“ mit den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse über Kommunikation im Internet zu sprechen. Das Projekt Doppeleinhorn setzt ein klares Zeichen gegen Hass, Hetze und Intoleranz im Netz und stellt die Meinungsfreiheit (im Rahmen unseres Grundgesetzes) in den Vordergrund.

Die Influencer Rouven Christ (Outdoor Nation), Dennis Keller (Comedygruppe „Ungekocht Genießbar“) und Pascal Kappés (Schauspieler) führten in den drei 8er Klassen Workshops durch, in denen sie den Schülerinnen und Schülern zeigten, wie diese sich aktiv gegen Hate Speech und Mobbing im Netz wehren können und wie sie andere Menschen dabei unterstützen können. Für musikalische Untermalung in den großen Pausen sorgten Rapper EstA und Musikproduzent Eric Philippi sowie Gitarrist Georg Maier. Sie performten unter anderem den Kampagnensong „Nicht perfekt“ und brachten die Schülerinnen und Schüler trotz des schlechten Wetters in Stimmung.

Das Gymnasium am Schloss bedankt sich bei allen Beteiligten, allen voran Karolina Kowol, der Organisatorin der „Aktion Doppeleinhorn“ für die gelungene Aktion.

Zum Schluss noch ein paar O-Töne der Schülerinnen und Schüler aus Klasse 8:

„Bei mir ist hängen geblieben, dass es einen Unterschied gibt zwischen Meinung und Hate Speech. Man darf zwar seine Meinung sagen, aber sie darf niemanden verletzen.“

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Dritter „Projektabend Suchtprävention“ für die SchülerInnen und Eltern der Klassenstufe 9

Die Aula war am Mittwochabend des 10. Aprils 2019 bis auf den letzten Platz belegt: alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9, sowie deren Eltern waren gekommen, um sich über verschiedene Suchtmittel (Cannabis, Alkohol etc.) und stoffungebundene Süchte (z.B. Smartphone-, Computerspielesucht etc.) auszutauschen. Darüber hinaus wurden die verschiedenen Projektarbeiten vorgestellt, welche in den vergangenen Wochen im Ethik- und Religionsunterricht erarbeitet worden waren.

Der vorangestellte Vortrag zum Thema „Cannabiskonsum“ von Herrn Kuntz (Drogenhilfe Saarbrücken gGmbH) stieß bei den ZuhörerInnen ebenfalls auf großes Interesse, da sehr anschaulich und lebensnah der Zusammenhang zwischen Suchtentwicklung und den gestiegenen Herausforderungen in unserer digitalisierten Gesellschaft aufgezeigt wurde.

Die beste Suchtprävention entsteht durch gesunde Beziehungen, ein gesundes Selbstbewusstsein und ein Verantwortungsbewusstsein für die eigenen Grenzen. Darum sollten Eltern und LehrerInnen mit den Jugendlichen im Gespräch bleiben und sie in ihren verschiedenen Bedürfnissen ernst nehmen. In diesem Sinne war der Projektabend mit seinen diversen Gesprächs- und Diskussionsanlässen und den sehr kurzweilig vorgetragenen Projektergebnissen in Form von zahlreichen Filmen, Präsentationen und Musikbeiträgen ein voller Erfolg.

Ein großes Dankeschön den beteiligten Schülerinnen und Schülern, ihren begleitenden Reli- und EthiklehrerInnen Frau Gutknecht, Herrn Bauer und Herrn Ehrhardt sowie Herrn Kuntz, der sich ebenfalls vom Konzept des Abends und der Projektarbeit der Jugendlichen beeindruckt zeigte.

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Theater gegen Rassismus: Besuch aus Berlin

Die Klassenstufe 7 kam am Freitag, den 18.01.19 in den Genuss einer ganz besonderen Doppelstunde: Die Aula wurde zum Theatersaal und Svenja Otto und Richard Rabeus vom Ensemble Radiks aus Berlin fesselten alle mit dem Stück „Wir waren mal Freunde“, der Geschichte des 16-jährigen Joscha, der zwischen die Fronten gerät. Seit er bei einem Brandanschlag auf ein leerstehendes Gebäude einen Obdachlosen gerettet hat, steckt er in einer Menge Probleme. Denn er wird nicht etwa als Lebensretter gefeiert, sondern mit dem Vorwurf konfrontiert, er selbst hätte das Haus angezündet, das bald als Unterkunft für Geflüchtete hätte dienen sollen. Wie kann Joscha seine „Ehre“ retten und seine ehemalige Freundin aus Kindheitstagen, die türkischstämmige Melek, davon überzeugen, dass er eigentlich ein super Typ ist? Es entwickelt sich ein packendes Stück über Themen wie Vorurteile und Rassismus, aber vor allem Werte wie Respekt, Freundschaft und die Entwicklung einer eigenen Identität.

In der anschließenden Nachbesprechung gab es viele Fragen, vor allem zu dem offenen Ende des Stücks, das viele Schülerinnen und Schüler beschäftigte. Wird Joschas Schwester Marion der Polizei von ihrer Beobachtung erzählen und ihn somit entlasten? Und kommen Joscha und Melek vielleicht doch noch zusammen?

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Ensemble Radiks für diese tolle Vorstellung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird!

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Vertrauen Sie Ihrem Kind – aber nicht dem Internet!

So in etwa lautete die Quintessenz des Elternabends für die Klassenstufe 6 am 11.09.2018, den die AG Prävention am im Vorfeld der Schüler-Workshops „Sicherheit im Internet“ (18.-21.09.18) organisiert hatte.

Herr Hagen Berndt vom Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) sprach zunächst über das Thema Cybermobbing sowie andere Gefahrenfelder im Internet und riet den Eltern dringend dazu, die Aktivitäten Ihrer Kinder im Auge zu behalten, beim Thema Mobbing grundsätzlich externe Hilfe zu suchen und nicht zu versuchen, solch dauerhafte Konflikte privat zu lösen.

Von Anfang an entstand eine lebhafte Diskussion zwischen den ca. 50 Elternteilen, dem Referenten und den vier OberstufenschülerInnen, die ebenfalls als ExpertInnen für das Thema „Internet und Smartphone“ eingeladen waren.

Neben dem Thema „Sprachverrohung im Internet“ brannte den Eltern ebenfalls das Thema exzessiver Computerspiele-Konsum (Stichwort „Fortnite“) unter den Nägeln, der Austausch mit anderen Eltern über Möglichkeiten der Konsum-Beschränkung wurde als gewinnbringend empfunden.

Auch in dem Elternseminar Klasse 5 zum Thema „Leistungsdruck und Suchtverhalten“ am 12.09.18 ging es diese Woche um das Thema Prävention und die Frage, welche Möglichkeiten Eltern haben, mit dem steigenden Leistungsdruck im Gymnasium umzugehen. Unsere Schulsozialarbeiterin Frau Schmitt-Vollmer gab einen interessanten Überblick über die Lebenswelt heutiger Jugendlicher und Herr Dr. Kandler leitete die anschließende Diskussion über die Frage des richtigen Umgangs mit Leistungsdruck (und des eventuellen Rückzugs in Online-Parallelwelten).

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Sicher im Netz… geht das überhaupt?

Alle SchülerInnen der Klassenstufe 6 kamen in der Woche vom 23. bis zum 27. April 2018 in den Genuss eines besonderen, vierstündigen Workshops, in dem heftig diskutiert wurde: Instagram, Whatsapp, Online-Games, wo lasse ich welche meiner Daten im Netz und wen interessieren die überhaupt? Und wie schaffe ich es, unangenehmen Überraschungen im Netz zu entgehen?

Die Referentin Maria Gahn vom “Unabhängigen Datenschutzzentrum Saarland” lockte die SchülerInnen von Anfang an aus der Reserve und schaffte es, einen regen und ehrlichen Austausch und eine damit verbundene Reflexion über ihr Nutzungsverhalten zu entwickeln.

Themen wie Sicherheit im Netz und die Entwicklung einer Online-Ethik werden immer wichtiger angesichts der Tatsache, dass sich die meisten Nutzer bereits an den teilweise unterirdischen Umgangston im Netz und das “Posten” und “Teilen” privatester Inhalte gewöhnt haben. Ein reger und regelmäßiger Austausch zwischen den SchülerInnen, ihren Eltern und ihren LehrerInnen ist wichtig, um das persönliche Risiko für sich selbst und für andere dabei möglichst gering zu halten und sich z.B. auch über die ggfls. rechtlichen Konsequenzen des eigenen Handelns bewusst zu werden.

Die Initiative für die Workshops kam von der AG Prävention, die es sich zur Aufgaben machen will, die Workshops jährlich in Klassenstufe 6 durchzuführen (verbunden mit einem passenden Elternabend zum Thema “Datenschutz”).

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