Persönlichkeiten stärken – soziale Kompetenzen fördern

Die AG Prävention ist eine Untergruppe der SchEG mit Mitgliedern aus der Eltern, Lehrer- und Schülerschaft und entstand im Schuljahr 2013/2014 als direkte Konsequenz aus der Entwicklung unseres Leitbildes.

Demzufolge ist es unser Anspruch und unser Wunsch, die Schüler in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu stärken und somit die Grundlage für ein faires, gewaltfreies und konstruktives Miteinander zu schaffen.

Im Laufe der Jahre hat die AG Prävention ein Curriculum erarbeitet, in dem es für fast alle Klassenstufen einen Themenschwerpunkt und verschiedene Workshops, Veranstaltungen, wie z.B. Theatervorstellungen und begleitende Elternabende gibt (siehe Tabelle rechts).

Zusätzlich haben wir einen Flyer mit "Themenvorschlägen für Elternabende" erstellt, der stetig überprüft und durch aktuelle Themen ergänzt wird.

Die AG Prävention setzt sich im aktuellen Schuljahr aus ca. 13 ständigen Mitgliedern zusammen, darunter 5 Elternvertreterinnen, 4 SchülervertreterInnen, 3 Lehrkräfte und unsere Schulsozialarbeiterin Frau Schmitt-Vollmer. Wir treffen uns im aktuellen Schuljahr dienstags, ca. alle 8 Wochen in Raum 213. (Der aktuelle Termin wird auf der Startseite angegeben.)

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, an einer Sitzung teilzunehmen und wenden sich hierzu bitte an die Leiterin der AG Prävention, Frau Simon: susanne.simon@gymnasium-am-schloss.de.

Zwei Hörner für Demokratie und Menschenrechte

Am Montag, den 27. Mai 2019 hatte das Gymnasium am Schloss besonderen Besuch: VertreterInnen des MedienNetzwerks SaarLorLux e.V.waren gekommen um im Sinne des „Doppeleinhorns“ mit den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse über Kommunikation im Internet zu sprechen. Das Projekt Doppeleinhorn setzt ein klares Zeichen gegen Hass, Hetze und Intoleranz im Netz und stellt die Meinungsfreiheit (im Rahmen unseres Grundgesetzes) in den Vordergrund.

Die Influencer Rouven Christ (Outdoor Nation), Dennis Keller (Comedygruppe „Ungekocht Genießbar“) und Pascal Kappés (Schauspieler) führten in den drei 8er Klassen Workshops durch, in denen sie den Schülerinnen und Schülern zeigten, wie diese sich aktiv gegen Hate Speech und Mobbing im Netz wehren können und wie sie andere Menschen dabei unterstützen können. Für musikalische Untermalung in den großen Pausen sorgten Rapper EstA und Musikproduzent Eric Philippi sowie Gitarrist Georg Maier. Sie performten unter anderem den Kampagnensong „Nicht perfekt“ und brachten die Schülerinnen und Schüler trotz des schlechten Wetters in Stimmung.

Das Gymnasium am Schloss bedankt sich bei allen Beteiligten, allen voran Karolina Kowol, der Organisatorin der „Aktion Doppeleinhorn“ für die gelungene Aktion.

Zum Schluss noch ein paar O-Töne der Schülerinnen und Schüler aus Klasse 8:

„Bei mir ist hängen geblieben, dass es einen Unterschied gibt zwischen Meinung und Hate Speech. Man darf zwar seine Meinung sagen, aber sie darf niemanden verletzen.“

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Dritter „Projektabend Suchtprävention“ für die SchülerInnen und Eltern der Klassenstufe 9

Die Aula war am Mittwochabend des 10. Aprils 2019 bis auf den letzten Platz belegt: alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9, sowie deren Eltern waren gekommen, um sich über verschiedene Suchtmittel (Cannabis, Alkohol etc.) und stoffungebundene Süchte (z.B. Smartphone-, Computerspielesucht etc.) auszutauschen. Darüber hinaus wurden die verschiedenen Projektarbeiten vorgestellt, welche in den vergangenen Wochen im Ethik- und Religionsunterricht erarbeitet worden waren.

Der vorangestellte Vortrag zum Thema „Cannabiskonsum“ von Herrn Kuntz (Drogenhilfe Saarbrücken gGmbH) stieß bei den ZuhörerInnen ebenfalls auf großes Interesse, da sehr anschaulich und lebensnah der Zusammenhang zwischen Suchtentwicklung und den gestiegenen Herausforderungen in unserer digitalisierten Gesellschaft aufgezeigt wurde.

Die beste Suchtprävention entsteht durch gesunde Beziehungen, ein gesundes Selbstbewusstsein und ein Verantwortungsbewusstsein für die eigenen Grenzen. Darum sollten Eltern und LehrerInnen mit den Jugendlichen im Gespräch bleiben und sie in ihren verschiedenen Bedürfnissen ernst nehmen. In diesem Sinne war der Projektabend mit seinen diversen Gesprächs- und Diskussionsanlässen und den sehr kurzweilig vorgetragenen Projektergebnissen in Form von zahlreichen Filmen, Präsentationen und Musikbeiträgen ein voller Erfolg.

Ein großes Dankeschön den beteiligten Schülerinnen und Schülern, ihren begleitenden Reli- und EthiklehrerInnen Frau Gutknecht, Herrn Bauer und Herrn Ehrhardt sowie Herrn Kuntz, der sich ebenfalls vom Konzept des Abends und der Projektarbeit der Jugendlichen beeindruckt zeigte.

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Theater gegen Rassismus: Besuch aus Berlin

Die Klassenstufe 7 kam am Freitag, den 18.01.19 in den Genuss einer ganz besonderen Doppelstunde: Die Aula wurde zum Theatersaal und Svenja Otto und Richard Rabeus vom Ensemble Radiks aus Berlin fesselten alle mit dem Stück „Wir waren mal Freunde“, der Geschichte des 16-jährigen Joscha, der zwischen die Fronten gerät. Seit er bei einem Brandanschlag auf ein leerstehendes Gebäude einen Obdachlosen gerettet hat, steckt er in einer Menge Probleme. Denn er wird nicht etwa als Lebensretter gefeiert, sondern mit dem Vorwurf konfrontiert, er selbst hätte das Haus angezündet, das bald als Unterkunft für Geflüchtete hätte dienen sollen. Wie kann Joscha seine „Ehre“ retten und seine ehemalige Freundin aus Kindheitstagen, die türkischstämmige Melek, davon überzeugen, dass er eigentlich ein super Typ ist? Es entwickelt sich ein packendes Stück über Themen wie Vorurteile und Rassismus, aber vor allem Werte wie Respekt, Freundschaft und die Entwicklung einer eigenen Identität.

In der anschließenden Nachbesprechung gab es viele Fragen, vor allem zu dem offenen Ende des Stücks, das viele Schülerinnen und Schüler beschäftigte. Wird Joschas Schwester Marion der Polizei von ihrer Beobachtung erzählen und ihn somit entlasten? Und kommen Joscha und Melek vielleicht doch noch zusammen?

Wir bedanken uns sehr herzlich beim Ensemble Radiks für diese tolle Vorstellung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird!

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Vertrauen Sie Ihrem Kind – aber nicht dem Internet!

So in etwa lautete die Quintessenz des Elternabends für die Klassenstufe 6 am 11.09.2018, den die AG Prävention am im Vorfeld der Schüler-Workshops „Sicherheit im Internet“ (18.-21.09.18) organisiert hatte.

Herr Hagen Berndt vom Landesinstitut für Präventives Handeln (LPH) sprach zunächst über das Thema Cybermobbing sowie andere Gefahrenfelder im Internet und riet den Eltern dringend dazu, die Aktivitäten Ihrer Kinder im Auge zu behalten, beim Thema Mobbing grundsätzlich externe Hilfe zu suchen und nicht zu versuchen, solch dauerhafte Konflikte privat zu lösen.

Von Anfang an entstand eine lebhafte Diskussion zwischen den ca. 50 Elternteilen, dem Referenten und den vier OberstufenschülerInnen, die ebenfalls als ExpertInnen für das Thema „Internet und Smartphone“ eingeladen waren.

Neben dem Thema „Sprachverrohung im Internet“ brannte den Eltern ebenfalls das Thema exzessiver Computerspiele-Konsum (Stichwort „Fortnite“) unter den Nägeln, der Austausch mit anderen Eltern über Möglichkeiten der Konsum-Beschränkung wurde als gewinnbringend empfunden.

Auch in dem Elternseminar Klasse 5 zum Thema „Leistungsdruck und Suchtverhalten“ am 12.09.18 ging es diese Woche um das Thema Prävention und die Frage, welche Möglichkeiten Eltern haben, mit dem steigenden Leistungsdruck im Gymnasium umzugehen. Unsere Schulsozialarbeiterin Frau Schmitt-Vollmer gab einen interessanten Überblick über die Lebenswelt heutiger Jugendlicher und Herr Dr. Kandler leitete die anschließende Diskussion über die Frage des richtigen Umgangs mit Leistungsdruck (und des eventuellen Rückzugs in Online-Parallelwelten).

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Sicher im Netz… geht das überhaupt?

Alle SchülerInnen der Klassenstufe 6 kamen in der Woche vom 23. bis zum 27. April 2018 in den Genuss eines besonderen, vierstündigen Workshops, in dem heftig diskutiert wurde: Instagram, Whatsapp, Online-Games, wo lasse ich welche meiner Daten im Netz und wen interessieren die überhaupt? Und wie schaffe ich es, unangenehmen Überraschungen im Netz zu entgehen?

Die Referentin Maria Gahn vom “Unabhängigen Datenschutzzentrum Saarland” lockte die SchülerInnen von Anfang an aus der Reserve und schaffte es, einen regen und ehrlichen Austausch und eine damit verbundene Reflexion über ihr Nutzungsverhalten zu entwickeln.

Themen wie Sicherheit im Netz und die Entwicklung einer Online-Ethik werden immer wichtiger angesichts der Tatsache, dass sich die meisten Nutzer bereits an den teilweise unterirdischen Umgangston im Netz und das “Posten” und “Teilen” privatester Inhalte gewöhnt haben. Ein reger und regelmäßiger Austausch zwischen den SchülerInnen, ihren Eltern und ihren LehrerInnen ist wichtig, um das persönliche Risiko für sich selbst und für andere dabei möglichst gering zu halten und sich z.B. auch über die ggfls. rechtlichen Konsequenzen des eigenen Handelns bewusst zu werden.

Die Initiative für die Workshops kam von der AG Prävention, die es sich zur Aufgaben machen will, die Workshops jährlich in Klassenstufe 6 durchzuführen (verbunden mit einem passenden Elternabend zum Thema “Datenschutz”).

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Zweiter „Projektabend Suchtprävention“ für die SchülerInnen und Eltern der Klassenstufe 9

Die Aula war am Mittwochabend des 21. März 2018 bis auf den letzten Platz belegt: alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9, sowie deren Eltern waren gekommen, um sich gemeinsam über verschiedene Suchtmittel (Cannabis, Alkohol etc.) und stoffungebundene Süchte (z.B. Smartphone-, Computerspielesucht etc.) auszutauschen und die Projektarbeit der Jugendlichen zu würdigen, welche in den vergangenen Wochen im Ethik- und Religionsunterricht (und zum großen Teil in ihrer Freizeit) sichtlich produktiv gewesen waren.

Der vorangestellte Vortrag zum Thema „Cannabiskonsum“ von Herrn Kuntz (Drogenhilfe Saarbrücken gGmbH) stieß bei den ZuhörerInnen auf großes Interesse, was auch die etlichen Fragen aus dem Publikum und der rege Austausch widerspiegelten.

Ein großes Dankeschön den beteiligten Schülerinnen und Schülern, ihren begleitenden Reli- und Ethiklehrerinnen Frau Stiekel, Fau Pleimling und Frau Simon, sowie Herrn Helmut Kuntz, der bis zum Schluss der Veranstaltung blieb, unsere diversen Nachfragen beantwortete und sich von der Arbeit der Jugendlichen sehr beeindruckt zeigte.

Als Grundtenor blieb die Erkenntnis, dass Eltern und LehrerInnen mit den Jugendlichen im Gespräch bleiben und sie ernst nehmen sollten – dementsprechend war der Abend mit seinen diversen Gesprächs- und Diskussionsanlässen und den sehr kurzweiligen Projektergebnissen (in Form von zahlreichen Filmen, Theaterszenen, Radiointerviews, Kurzvorträgen, etc.) ein voller Erfolg.

Susanne Simon (im Namen der AG Prävention und der Fachschaft Ethik/Religion)

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Schulpatenschaft des Saarländischen Staatsorchesters wird fortgesetztStärkung der Medienkompetenz unserer Schüler

Präventionsprojekt der KNAPPSCHAFT und des Deutschen Kinderschutzbundes „Firewall Live“ an unserer Schule

Im Rahmen des Präventionsprojekts „Firewall Live“, das von der Knappschaft und dem Deutschen Kinderschutzbund geleitet wird, besuchten uns am 4. und 5.9.2017 zwei Medienpädagogen. Ziel des mehrteiligen Projektes war es, dass Kinder und Jugendliche lernen, sich sicherer in der digitalen Welt zu bewegen.

Rund 50 Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse berichteten in zwei je vierstündigen Workshops über ihr Internetnutzungsverhalten. Sie setzten sich im Gespräch mit den beiden Medienpädagogen kritisch mit den zahlreichen sozialen Netzwerken und deren Gefahren auseinander. Im Rahmen des Projektes erarbeiteten die Jugendlichen Themen wie Privatsphäre und Datenschutz, Urheber- und Persönlichkeitsrechte sowie Verhalten bei Cybermobbing. Viele Themen konnten aufgrund der Kürze der Zeit leider nur angerissen werden, aber die Workshops trugen sicherlich dennoch zu einer Sensibilisierung und zu einem bewussteren Umgang mit persönlichen Daten bei. Die Schüler hatten sichtlich Spaß, aus ihrer medial geprägten Welt zu berichten, was meist im üblichen Unterricht nicht in diesem Ausmaß möglich ist.

Zusätzlich zu den Workshops fand ein Elternabend statt, um den Dialog zwischen Erwachsenen und ihren Kindern zu fördern. Hierzu hatten sich die drei Oberstufenschüler Merle Aulbach, Julian Fritz und Calvin Lam als Experten für das Internetnutzungsverhalten Jugendlicher zur Verfügung gestellt. Die Eltern befragten die Schüler dazu, welche medialen Angebote bei Schülern aktuell im Trend sind. Sie gewannen auf diese Weise einen direkten Einblick darüber, wie ihre Kinder soziale Netzwerke, z.B. Facebook, Whatsapp, Youtube, Instagram und Snapchat nutzen. Einige Eltern ließen sich die Funktionen von neueren und sehr beliebten Plattformen wie Instagram und Snapchat erklären. So erfuhren sie, was ihre Kinder an diesen Plattformen fasziniert, aber auch welche Risiken bei der Nutzung entstehen. Insbesondere die Themen Datenschutz und Cybermobbing wurden kontrovers diskutiert und es wurde deutlich, dass eine gesunde Mischung aus Aufklärung, Vertrauen und Interesse an den Internetaktivitäten der Kinder und Jugendlichen vonnöten ist, um das Risiko und die teils gravierenden Folgen für die Betroffenen zu minimieren.

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Erster “Projektabend Suchtprävention” für die Klassenstufe 9

Am Dienstag, den 04.04.2017, fand für die Klassenstufe 9 ein Suchtpräventionsabend statt, für den wir, die Schüler der Klassen 9, im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts verschiedene Projekte vorbereitet hatten, wie z.B. Kurzfilme, Spiele oder Referate.

Diese handelten von verschiedenen Süchten und Drogen, darunter stoffgebundene und stoffungebundene Süchte, wie z.B. Essstörungen.
Zu Beginn des Abends hörten wir einen Vortrag einer Expertin aus der Suchtberatung, Frau Mohra vom PSB St. Arnual. Anschließend diskutierten wir über den Konsum von Alkohol, Cannabis und der potentiellen Suchtgefahr.

Nach dem Vortrag verteilten sich unsere Lerngruppen (evangelische und katholische Religion und Ethik) auf drei verschiedene Räume und wir stellten unseren Eltern und Lehrern die gemeinsam erarbeiteten Projekte vor.

Uns hat diese Unterrichtsreihe sehr gut gefallen, da wir dieses Thema sehr wichtig finden und uns die Erarbeitung der Projekte Spaß gemacht hat. Deswegen fänden wir es hilfreich, wenn für alle weiteren 9. Klassen auch ein Präventionsabend für Schüler und ihre Eltern durchgeführt werden würde.

Lena Strothmann (9a)

 

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