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„Ein grausames Spiel über eine Welt, in der jeder des anderen Wolf ist…“

Das Musiktheater „Nacht mit Gästen“ feiert Schulpremiere am Gymnasium am Schloss

Statt Tafel, Flügel und Lehrerpult erhob sich am vergangenen Montag eine knallorangene, kubistisch angehauchte Guckkastenbühne mit zweidimensionalen Requisiten auf der Aulabühne des Gymnasiums am Schloss – zu Gast war die Hochschule für Musik Saar mit dem gerade erst uraufgeführten Musiktheater „Nacht mit Gästen“ von Stefan Litwin, Professor für Neue Musik an der Hochschule für Musik Saar.

Anlässlich des 100. Geburtstags von Peter Weiss hat Stefan Litwin die Moritat „Nacht mit Gästen“ als Musiktheater realisiert – so wie es Peter Weiss bereits 1963 bei der Uraufführung seines Dramas favorisiert, aber nie umgesetzt hatte. „Durchkomponiert“ sollte die Musik sein und „mit jahrmarkthaften Instrumenten“; außerdem wollte Weiss mit dem Stück das Theater der Schaubude – das Kasperl- und Jahrmarktstheater – wiederbeleben. So ist Litwins Musiksprache keineswegs avantgardistisch oder psychologisierend, sondern sehr gestusbetont, grob, kantig, mit Slapstick artigen Elementen. Passend dazu die Inszenierung von Frank Wörner, Professor für Gesang an der HfM Saar: ein stilisiertes, zweidimensionales Spiel mit übertriebenen Gesten und überzeichneter Mimik. Doch was sich vordergründig lustig gebärdete, ließ einem das Lachen mitunter im Halse stecken. Denn „Nacht mit Gästen“ ist, „ein grausames Spiel über eine Welt, in der jeder des anderen Wolf ist, in der jeder um den Gewinn tötet“, so Weiss über sein Stück.

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Staatsorchester übernimmt Patenschaft für das Gymnasium am Schloss

Ab diesem Schuljahr übernimmt das Staatsorchester des Saarländischen Staatstheaters eine Patenschaft für die Schülerinnen und Schüler der Musikklassen des Gymnasiums am Schloss.
Dabei sollen die jungen Musiker und Musikerinnen stärker als bisher in Projekte der Konzert- und Musiktheatersparte einbezogen werden.

Bestand in der Vergangenheit die Möglichkeit, sich im Klassenverband für die bereits bestehenden musiktheaterpädagogischen Angebote (wie bspw. »Patenklasse«, »Mittendrin«) zu bewerben, sollen nun weitere Konzepte entwickelt werden, die speziell auf die Mitwirkung der Klassen zugeschnitten sind. Dies kann einerseits eine aktive musikalische Teilnahme an Orchesterprojekten, anderseits ein Kennenlernen der Musikvermittlungsaufgaben oder musikjournalistische Tätigkeiten betreffen.

Eva Behr wird dabei mit Johanna Schatke, Musiktheaterpädagogin des Saarländischen Staatstheaters, in Kontakt stehen und die Koordination innerhalb der Schule übernehmen sowie gegebenenfalls einzelne SchülerInnen auf bestimmte Projekte vorbereiten.
Diese Patenschaft bietet den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, aus Ihrer – in Bezug auf das Staatstheater – bisher weitestgehend rezipierenden Rolle herauszutreten und durch die Möglichkeit, neue Erfahrungen in bisher unbekannten Bereichen zu machen, ihren musikalischen Diskurs zu erweitern.

Musikerbesuch in Klasse 5a1

Mitte Mai kamen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a1 zu einem ganz besonderen Erlebnis: die zwei professionellen Musikerinnen Lea und Esther Birringer besuchten die Klasse und beantworteten den interessierten Schülern Fragen und spielten auch Musik vor.

Die Schülerinnen Mathilde, Lenja und Lenke haben dazu einen Bericht verfasst, den Sie hier als PDF lesen können

 

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Eine zauberhaft-unheimliche Welt

In die sind Sophia Klimpel, Karin Mao (10a1) und Amelie Schröder (6a1) eingetaucht: die drei Mädchen spielten Mitte April in Leoš Janáceks Oper »Das schlaue Füchslein«, einer Koproduktion der Hochschule für Musik Saar und des Saarländischen Staatstheaters, mit.

Mehr als sechs Wochen lang haben die drei Schülerinnen fast jeden Nachmittag in der Musikhochschule verbracht. Nach dem Schulgong ab aufs Rad, schnell etwas essen, dann einsingen, rein ins Kostüm, schminken und dann auf die Bühne. Dort warteten dann bereits 25 Gesangsstudierende, das Orchester und die Regisseurin auf sie. Kurze Ansage und los ging´s. Karin, Sophia und Amelie nahmen ihre Position ein, mal als Hennen, Fuchskinder oder als Waldgetier. Je nachdem was sie gerade spielten, konnte dies auch schon einmal in 4 Meter 50 Höhe sein; dann hieß es singen, klettern und gleichzeitig noch auf den Dirigenten schauen.

Doch den Dreien fiel es nicht schwer, sich in die Situation einzufinden. „Alle waren sehr nett zu uns und haben und direkt im Ensemble aufgenommen“, erzählt Sophia. „Jeder hatte ein offenes Ohr für uns, wenn wir Fragen hatten.“ Und die kamen des Öfteren auf. Janaceks Oper ist harmonisch und rhythmisch komplex, die Handlung vielschichtig, viele Szenen haben politischen Hintergrund. Da kann es schon einmal schwerfallen, zu verstehen, warum das Füchslein eine Revolution mit den Hennen gegen den autoritären Hahn anzettelt und behauptet, es ginge auch ohne Hähne. Doch diese Zusammenhänge zu verstehen, ist essentiell, wenn man wissen will, mit welchem Ausdruck man spielen muss, wo man seinen Blick hinwendet oder was der Subtext der Szene ist. Und das bedeutete für die drei Mädchen des Öfteren zusätzliche Arbeit nach den Proben, die sie aber gerne mit den anderen Ensemblemitgliedern genutzt haben. Und so sind nach diesen intensiven Wochen richtige Freundschaften entstanden. „Ich werde immer an die Zeit zurückdenken, es waren die tollsten Wochen, die ich je erlebt habe“, sagt Karin Mao nach der letzten Vorstellung und auch Amelie Schröder verlässt an diesem Abend etwas traurig, aber beglückt den Konzertsaal der Musikhochschule. Denn die drei gehen mit dickem Lob im Gepäck. „Die Mädchen waren engagiert, haben sehr schön gesungen und professionell gearbeitet“, so der allgemeine Tenor des Ensembles. Und darauf kann man nun wirklich stolz sein.

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Erfolgreiches Konzertwochenende

Am Samstag, den 19.03.16 und Sonntag, den 20.03.16 konzertierten der Chor und das Orchester des Gymnasiums am Schloss unter der Leitung von Julia Rohrig und Manuela Simmler in der Johanneskirche in Saarbrücken und in der Versöhnungskirche in Völklingen. Auf dem Programm standen drei geistliche romantische Werke: F. Mendelssohn Bartholdys Psalm 22, J. Rheinbergers Stabat Mater und das Fauré-Requiem.

Das Konzert eröffnete der Chor (unter dem Dirigat von M. Simmler) mit dem Psalm 22, der sich durch gute Textverständlichkeit und einen vollen und warmen A-capella-Klang auszeichnete. Ein anspruchsvolles Werk für Doppelchor und Soloquartett, welches souverän gemeistert und überzeugend vorgetragen wurde.

Rheinbergers Stabat Mater für Chor, Streicher und Orgel (ebenfalls unter der Leitung von M. Simmler) ging unter die Haut. Der herausragende sehr satte und warme und gleichzeitig sanfte Streicherklang mischte sich hervorragend mit dem Klang des Chores. Die Celli seien hier an dieser Stelle besonders erwähnt: großartig.

Das Fauré-Requiem, ein Werk für Chor, Streicher, Bläsern und Orgel, bildete den Abschluss des Konzerts. Das Ensemble präsentierte unter der Leitung von Julia Rohrig eine Klangvielfalt zwischen innigem piano und voll besetztem forte. Die Solisten (Tobias Usbeck, Bariton und Noah Neddens, Sopran): beeindruckend. Die Bläser hatten zwar nicht viel zu spielen, waren aber auf dem Punkt da und spielten sehr ordentlich. Die Orgel (am Samstag gespielt von Tünde Nagy, am Sonntag von Lothar Fuhr) ergänzte mit ihren ihr eigenen möglichen Farben die Farben des Orchesterklangs, so dass es insgesamt ein beeindruckendes und berührendes Klangerlebnis wurde. Die Harfe (Alicia Schroer) weckte himmlische Assoziationen, so dass es für den Sopran im letzten Satz („In Paradisum“) ein leichtes gewesen sein dürfte, fast überirdisch engelsgleich den Zuhörer versöhnlich in den Abend zu entlassen.

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Heiße Phase – Die Vorbereitungen für das Passionskonzert am kommenden Wochenende laufen auf Hochtouren

Aus dem Gymnasium am Schloss dringen die wirrsten Klänge. Es singt und klingt. Am vergangenen Samstag gab es nämlich neben LJO-Stimmproben, die an diesem Wochenenden u.a. auch bei uns in der Schule stattfanden, DIE erste gemeinsame Probe von Orchester und Chor – in (fast) vollständiger Besetzung für unser Passionskonzert.
Auf dem Programm stehen das Fauré-Requiem, das Stabat mater von Josef Rheinberger und der Psalm 22 von Felix Mendelssohn-Bartholdy: Werke der geistigen Romantik, die in ihrer Art und Wirkung recht unterschiedlich sind, sich dennoch durch große Schlichtheit und berührende Innerlichkeit auszeichnen.
Es singt der Chor des Gymnasiums am Schloss (Einstudierung/Leitung: M. Simmler) und es spielt das Orchester, das aus sehr guten Instrumentalisten unserer Schule besteht (Einstudierung/Leitung: J. Rohrig). Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Frau Julia Rohrig und Frau Manuela Simmler.
Die Konzerte finden statt am Samstag, den 19.3. um 17.00 Uhr in der Johanneskirche, Saarbrücken oder am darauffolgenden Tag (Sonntag, den 20.3.) ebenfalls um 17.00 Uhr in der Versöhnungskirche in Völklingen.

Karten können an der Abendkasse erworben oder schon vorher über das Sekretariat.

Auch wenn wir diesen wunderbaren frühlingshaften Samstag anstatt draußen im Café in der Sonne leider in den Gemäuern unserer Schule verbrachten, hatten wir eine gute Probe, die Lust macht auf mehr – und auf das kommende Wochenende.

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de retour… – Rückblick auf das Nantes-Chorprojekt

Die Zeit verging wie im Fluge und schon waren wir – kaum dass wir im TGV von Louvigny nach Nantes gesessen haben – auch schon wieder zurück in Saarbrücken.
Das Erlebte lässt sich kaum in Worte fassen. Es war eine beeindruckende und sehr intensive Woche. Hinter uns liegen: harte und lange Proben (kein Wunder bei diesen beiden fordernden Chorleitern Gilles Gérard und Manuela Simmler), la joyeuse retrouvaille avec nos correspondants, lebendige und schöne Begegnungen, interessante und manchmal auch befremdende Entdeckungen, zwei großartige Konzerte – eins mit Roland Kunz und Bernd Wegener und Stücken von Karl Jenkins, das andere mit Ausschnitten aus bekannten englischen und französischen Musicals, Ausflüge – ans Meer (plage magnifique à Pornichet) und zum Mont St. Michel.
Details und Berichte zu den einzelnen Tagen (aus der Feder der Teilnehmer) gibt es in wenigen Tagen – die sind in Arbeit. Aber hier schon mal ein erster Vorgeschmack.

Berichte

Text und Bilder: M. Simmler

 

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…et c’est parti: on part à Nantes!

Chorprojekt „Klangbrücken – Pons sonores“ mit der Maitrise de la Perverie in Nantes – Klappe die zweite.

Die Zeit verging wie im Flug. Gefühlt haben wir uns erst gestern von den französischen Sängerinnen und ihren beiden Chorleitern Monsieur Gérard und Madame Vénien verabschiedet. Realiter waren die Nanteser jedoch schon im November des letzten Jahres unsere Gäste.
Und jetzt ist es soweit: morgen früh um 6 Uhr geht es los mit dem Bus in Richtung Louvigny und von dort aus mit dem Direktzug nach Nantes. Was uns erwartet, das verraten wir Ihnen gerne: eine Woche singen :), die Stadt Nantes und ihre Umgebung entdecken, sich französische Luft um die Nase wehen lassen und natürlich: das Schulwissen aus dem Fach Französisch auf Herz und Nieren testen, ob es für ein Überleben im Alltag tatsächlich etwas taugt.

Wie auch in Saarbrücken wird es am Donnerstag, den 3.3. ein Konzert mit Roland Kunz geben, der extra mit seinem Percussionisten anreist. Ein weiteres Konzert gibt es dann am Freitag in der Schule, in dem wir Ausschnitte aus englischen und französischen Musicals präsentieren. Auf dem Programm stehen jeweils ein Chormedley aus dem König der Löwen und aus Les misérables sowie Lieder aus dem Musical Emilie Jolie und Starmania. In den gemeinsamen Probephasen vor Ort wird es hauptsächlich um den Feinschliff dieser Stücke gehen, die beide Chöre im Voraus einstudiert haben und die in der kommenden Woche zusammengesetzt werden.
Wir freuen uns auf die Woche und werden berichten!

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Schülerkonzert startete mit Musikern der fünften Klasse auf hohem Niveau

Schülerinnen und Schüler von Klasse 5 bis 12 boten uns allen ein wunderbares Konzert. Musik aus Barock, Klassik, Romantik über Jazz bis zu Zeitgenössischem machten das lange Programm kurzweilig und spannend. Die Zuhörer wurden von immer wieder neuen Besetzungen überrascht. Besonderheiten waren ein Harfenduo, ein Klaviertrio, ein Flötenquartett und Perkussion: eine zeitgenössische Komposition für Schlagwerk, die von der weissagenden Pythia aus der griechischen Mythologie erzählte, und Minimal Music für Marimba und sechs Musiker. (Danke an den Förderkreis für die Unterstützung bei der Anschaffung!). Ein Blick in das Programm verrät mehr.

Herzlichen Dank an alle Musiker dieser Matinée, die ihr so überzeugend musiziert habt! Besonderen Dank an Frau Behr für die kammermusikalische Einstudierung und die Klavierbegleitung. 

C. Moik

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Das Trio Lézard zu Gast am Gymnasium am Schloss

Am Mittwoch, dem 13. Januar 2016 war das Trio Lézard, Echo Klassik-Gewinner 2015, zu Gast am Gymnasium am Schloss. Die Musiker, die in Saarbrücken studiert haben, präsentierten der Musikklasse 8a1 die Vielfalt des Klanges von Holzblasinstrumenten und spielten Werke ihrer neuen CD. Dank des Musikvermittlungsprogramms Rhapsody in School konnte das Gymnasium die renommierten Künstler begrüßen. Für das nächste Halbjahr ist bereits ein weiterer Besuch des Trios an unserer Schule geplant.

Julia Rohrig

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