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Von Knödeln, Kochtöpfen und unseren Vätern

Studenten der Gesangklasse Prof. Wörner zu Gast in der Klasse 6a

Seit vielen Wochen beschäftigt sich die Klasse 6a mit der Oper „Hänsel und Gretel“: Regiebücher wurden gebastelt, Bühnen- und Kostümentwürfe gemacht, Inszenierungen besprochen, Musik analysiert, kleine Passagen selbst gesungen. Vor allem aber reizte die Schülerinnen und Schüler der besondere Gesang der Protagonisten. Was muss man tun, damit man so singt? Ist das angeboren oder kann man das trainieren? Warum vibrieren die Töne so. Das waren Fragen, die sich im Unterricht stellten.

Warum diese nicht mit Profisängern klären? Da kam der Anruf von Frank Wörner gerade zur rechten Zeit. Seine Student*innen stünden kurz vor ihren Semesterprüfungen und bräuchten dringend ein Podium, ihre Programme vorzusingen. Die 6a war begeistert von dem Vorschlag und freute sich ab da sehr auf den Besuch der jungen Sänger*innen. Mit französischen und modernen Liedern, Opern- und Oratorienarien und Auszügen aus Operetten im Gepäck kamen sie am vergangenen Freitag in der Aula an. Die 6a lauschte den verschiedenen Stimmen in den knapp 70 Minuten ganz aufmerksam und kam zwischen den Stücken immer wieder ins Gespräch mit den Sänger*innen und Prof. Wörner.

Wie man denn diese Töne zum Vibrieren bringe, wie lange man am Tag übe, wie man sich so viel Text merken könne und ob man an Geburtstagen denn noch normal singen könne oder immer so opernmäßig, und: warum es in dem einen Text um mehrere Väter ginge, wo man doch immer nur einen hat… die Klasse fragte und fragte. Als die jungen Studierenden zum Schluss wissen wollten, welches Stück der Klasse denn am besten gefallen habe, war sich die Klasse so einig wie selten: das mit den Knödeln und den Kochtöpfen.

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Singen für den Frieden

Nachlese zum Konzert in Verdun

Was für ein Ort! Was für ein Anlass! Was für ein Konzert! Das Friedenskonzert zum 100. Jahrestag des Endes des Erstens Weltkriegs in der Kathedrale von Verdun war für alle Beteiligten ein ganz besonderes Ereignis. Für den großen Auftritt am 11. November 2018 wurden drei Chöre zum Festivalchor der Internationalen Musikfestspiele Saar zusammengeschweißt. Und wir vom Eltern-Lehrer-Schüler Chor des Gymnasiums am Schloss waren dabei.

Bereits Anfang Januar begannen die Proben für die beiden Requien von Wolfgang Amadeus Mozart und Camille Saint-Saëns. Zwei Requien, die dem Chor alles abverlangten. Darauf bereitete uns unsere Chorleiterin Manuela Simmler mit Begeisterung, viel Geduld und noch mehr Gespür für die Musik vor. Dabei war von Anfang an klar, dass es bei dem großen Auftritt weniger aufs Rampenlicht sondern auf das musikalische Gedenken ankommen sollte. 
Und doch: Je näher der Termin für die Aufführung rückte, desto mehr wurden die musikalischen Aspekte von anderen Themen überholt: ARTE würde das Konzert live übertragen, hieß es plötzlich. Seitenweise wurden wir darüber informiert, was wir „fürs Fernsehen“ anzuziehen und wie wir uns zu verhalten hätten. Hinzu kamen Spekulationen über hochrangige Politiker, die angeblich für das Konzert anreisen würden.

Glücklicherweise stand dann am Ende doch weniger die Medienpräsenz und Politprominenz im Vordergrund, sondern das Konzert und die Musik: allen voran Maestro Wladimir Spiwakow und das Orchester der Russischen Nationalphilharmonie; die Solist/innen Sofia Fomina (Sopran), Anke Vondung (Mezzosopran), Ian Storey (Tenor) und Wolfgang Schöne (Bassbariton); und natürlich unser 180-köpfiger Festivalchor.

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Händelexperiment – FINALE – und wir waren (über) LIVE (STREAM) dabei.

“Händel-Experiment” – so hieß das 2018er Musikvermittlungsprojekt der ARD, bei dem die Landessendeanstalten in ganz Deutschland über Monate hinweg in verschiedenen Workshops jungen Menschen klassische Musik näherbrachten. Das Finalkonzert ging am 3. Mai in der Georg-Friedrich-Händel-Halle an der Saale über die Bühne.

Dank der neusten Technik konnten wir via Livestream „live“ dabei sein. Die Übertragung war super – bis auf zwei Störungen… und die leider an den entscheidenden Stellen, deswegen hier noch mal der Link zum Nachschauen.

Aaron Pähler (9a) als Vertreter für das Saarland vor der Völklinger Hütte ist gleich am Anfang zu sehen und unser Chor betritt die virtuelle Bühne 42:27.

Aber gehen wir noch mal einen Schritt zurück: 
Der Mittelstufenchor und die Klasse 9a haben gemeinsam mit dem Schulchor vom Theodor-Heus Gymnasium Sulzbach am 30. Januar die ersten Takte des berühmten Hallelujas von Händel auf dem Halberg im Sendesaal eingesungen. (siehe Bericht auf unserer Homepage und Bericht 1 auf der Seite der DRP)

Die Idee, das FinaleKonzert Livestream mit den beteiligten Sängerinnen und Sängern anzuschauen, kam von Frau Dunkel und Frau Guggenberger von der DeutschenRadioPhilharmonie. Der Titel „TV-Tea Time mit Händel“ war schnell gefunden und eröffnete weitere Anknüpfungspunkte: z.B. die Idee eine Art Mini-Musikvermittlungsprojekt – schulintern – auf die Beine zu stellen.

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Emouvant!!! Beeindruckend!!!

Mir redde Platt – Auftaktveranstaltung zum Kulturfestival Mir redde Platt, das in diesem Jahr sein 20. Jubiläum feiert.

Wenn sich ein armes Dorfschulmeischterlein an einer Kritik versucht, dann sollte es sich streng an den Ablauf der Veranstaltung halten – dann kann nichts passieren, zumal das Ereignis, von dem berichtet werden soll, ein großartiges Ereignis war. Am Dienstag, den 20. März 2018, um 18.10 Uhr war es soweit: Das Kulturfestival Mir redde Platt wurde im Rathaus von Sarreguemines eröffnet. Zugleich handelte es sich bei der Veranstaltung um die Vernissage zu der Ausstellung Zwanzig Johr, einer Sammlung von Fotoarbeiten zum Dialekt in der Region. Nach einem rhetorischen ersten Teil mit Reden von französischer und deutscher Seite – übrigens sehr disziplinierten Rednern, das darf auch einmal betont werden – präsentierten über 100 Sechstklässler des Gymnasiums am Schloss (Saarbrücken) und des Collège de Himmelberg (Sarreguemines) deutsche und französische Songs sowie Lieder im regionalen Dialekt (Platt). Unterstützt wurden sie dabei von der Band Zottel Kéniche aus dem Bitcherland. Alle Beteiligten waren in höchster Konzentration, die Stimmen erschallten kräftig, und auf diese Weise wurde das Festival, das bis zum 19. April 2018 geht, sinnfällig eröffnet: Isch sin, du bisch, mir sin vom selben Lónd.

J. Kandler

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Sound the trumpet!

Der Unterstufenchor eröffnete an Palmsonntag als Vorchor das Jubiläumskonzert des LandesJugendChors Saar.

Trompeten gab es zwar nicht dafür ein großartiges wunderbares Barockorchester „Les discours enchantés“ unter der Leitung von Prof. Vincent Bernhardt (Metz), mit dem gemeinsam wir Come ye sons of art und Sound the trumpet von Henri Purcell musizierten. Come ye sons of art ist eine Komposition, die 1694 zu Ehren des Geburtstags von Queen Mary II von England geschrieben wurde. Eine wahrlich feierliche Eröffnung für ein Jubiläumskonzert!

Für alle Sängerinnen und Sänger des Unterstufenchores, die noch nicht in den Ferien waren, sollte es ein beeindruckendes Musikerlebnis werden: nicht alle Tage singt man in einem solch schönen Raum, in der Basilika; und von einem ProfiOrchester begleitet zu werden ist auch etwas ganz besonderes.

Im Anschluss präsentierten der Landesjugendchor und das Barockorchester „Les discours enchantés“ und Solisten der HfM Saar Werke von Jean Baptiste Lully, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach. Sehr kraftvoll und feinsinnig musiziert und gesungen unter der Leitung von Kerstin Behnke.

Wir danken dem Chorverband und dem Landesjugendchor Saar für die Einladung bei Ihrem Jubiläumskonzert mitzuwirken! Es war uns eine große Freude!

M. Simmler

 

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Viel Applaus für die jungen Regisseurinnen des GaS

Nach den erfolgreichen Jugendkonzerten wirkten Schülerinnen des GaS nun beim Kinderkonzert mit: sechs Mädchen aus den Klassen 7a und 8a richteten das musikalische Märchen „Der Mistkäfer“ szenisch ein. Ein Bericht.

Wir (Mathilde Kemmerer, Julia Henke, Anabel Becker, Lenja Arweiler, Lenke Nagy und Julia-Marie Schulz) haben seit November bei einem Projekt im Staatstheater mitgemacht. Das Stück heißt „Der Mistkäfer“ und ist ein Märchen von Hans Christian Andersen mit Musik von Andreas N. Tarkmann. Wir wurden von Frau Behr gefragt, ob wir Interesse daran hätten diese Geschichte zusammen mit Johanna Schatke und Luca Pauer und ihr als Kinderkonzert zu gestalten. Wir durften ein Regie-Team bilden und unsere Ideen mit einbringen. Das war sehr spannend und wir haben Einblicke in die Arbeit eines Regisseurs bekommen. Wir haben uns dazu entschieden, einige Szenen als Schattenspiele zu gestalten, haben aber auch Aktionen auf der Bühne gemacht. Das Darstellen im Schatten hat uns besonders viel Spaß gemacht. Wir haben verschiedene Rollen im Tonstudio eingesprochen. Dort wurde sehr professionell gearbeitet. Wir wurden in einen kleinen Raum geführt, wo wir die Texte aufgenommen haben. Vorher haben wir uns mit einer Schauspielerin getroffen, die uns Tipps fürs Sprechen gegeben hat. Es war eine tolle Erfahrung.
Unsere Sprechrollen wurden dann bei der Aufführung an den passenden Stellen eingespielt. Außerdem fanden wir es beeindruckend, wie viele verschiedene Kostüme es in einem Theater
gibt – von Ameisenhelmen bis zu Prinzessinnenkleidern. Auch das Schauspielern auf der Bühne hat Spaß gemacht. Vor der ersten Aufführung waren wir sehr aufgeregt, aber es hat alles gut geklappt und das Publikum war begeistert.
Wir finden dass solche Projekte öfter stattfinden sollten, da man durch sie auch mal hinter die Kulissen im Theater schauen kann und so Einblicke ins Leben im Theater kriegen kann.

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„Halleluja“ – Wir präsentieren das Saarland beim Abschlusskonzert in Halle als Teil eines virtuellen Chores.

Schülerstimmen (aus der 9a) zum Projekt „Händel-Experiment“

„Am Dienstag, den 30.1. diesen Jahres fuhren wir mit dem Mittelstufenchor unserer Schule und einigen meiner Klassenkameraden auf den Halberg um dort zusammen mit einem anderen Chor (dem Chor des Theodor-Heuss-Gymnasiums Sulzbach) ein paar Takte aus dem Halleluja von Georg Friedrich Händel (das wiederum in seinem Oratorium Messiah zu finden ist) einzusingen. Die Aufnahme sollte mit einem Video versehen werden und mit 9 anderen Chören aus verschiedenen Bundesländern zu einem großen virtuellen Chor geschnitten werden. Die Aufnahme selbst war nervenstrapazierend und dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Als der Tonmeister irgendwann doch endlich zufrieden war und meinte, aus dem Material könnte er schon was machen, waren wir überglücklich, weil die Strapazen nun ein Ende und wir jetzt nur noch eine Videoaufnahme vor uns hatten. Da ging es nicht mehr in erster Linie darum schön zu singen, sondern eher schön auszusehen :) – beim Singen. Alles in allem war es eine super Erfahrung!“

“Im Nachhinein, war es eine schöne Erfahrung… Jetzt wissen wir, wie es sich anfühlt professionelle Ton-und Videoaufnahmen zu machen. Und v.a. können wir stolz sein, ein Teil von so einem bundesweiten Projekt zu sein. Ich freu mich schon sehr auf das Endergebnis, wenn dann alle Chöre zusammengeschnitten werden und es dann in der Öffentlichkeit ausgestrahlt wird.” [Am 3.5. ist es dann soweit!]

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Theaterbesuch aller 7er Klassen: “Nathans Kinder” im Theater Überzwerg

Am 12. Januar 2018 machten sich alle SchülerInnen der Klassenstufe 7 gemeinsam mit ihren Religions- und EthiklehreInnen auf den Weg ins Theater Überzwerg in St. Arnual. Über “Nathans Kinder” lässt es sich einerseits hervorragend diskutieren (Gibt es die eine wahre Religion? Was braucht es für ein friedliches Zusammenleben der Religionen?), die SchülerInnen hatten aber auch an vielen Stellen Gelegenheit zum Schmunzeln, Lachen und “Mitfiebern”.

Die Geschichte von der Jüdin Recha und dem christlichen Tempelritter Kurt, die im Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge zueinander finden, zog alle in ihren Bann, sodass die Resonanz der SchülerInnen und LehrerInnen durchweg positiv ausfiel.

Dementsprechend lebhaft verliefen auch die Vor- und Nachbereitungen in den Religions- und Ethikkursen, in denen die aktuelle Relevanz des Stückes diskutiert wird.

Besinnlicher Jahresausklang in der Ludwigskircheeindruckende Leistung!

Gelungene Weihnachtsbesinnung unter dem Motto: Meinen Platz im Puzzle finden – „Mensch, Du bist etwas Besonderes!“

Der Fachbereich Religion und Ethik des Gymnasiums am Schloss organisierte unter Federführung von Religionslehrer Herrn Dr. Dr. Christian Hild die diesjährige Weihnachtsbesinnung in der Ludwigskirche. Diese stand unter dem Motto: Meinen Platz im Puzzle finden – „Mensch, Du bist etwas Besonderes!“, so dass alle Besucher der Weihnachtsbesinnung (Schüler der Klassenstufen 5-11) bereits beim Einlass als Einstimmung aufs Thema ein kleines Puzzleteil mit einer positiven Botschaft erhielten. Am Altarbereich der stilvollen Ludwigskirche hatten Schüler der Klassenstufe 10, die am evangelischen Religionsunterricht bei Herrn Hild teilnehmen, in Kooperation mit Kunstlehrerin Frau Corinna Wendt mehrere Aufsteller mit vielen verschiedenfarbigen Zetteln, die gute Wünsche enthielten, vorbereitet, die zusammen das Bild eines großen bunten Puzzles ergaben – ganz in Anlehnung an das bunte, von Gerhard Richter gestaltete Südquerhausfenster im Kölner Dom. Das szenische Spiel “beSINNliche Impulse” rundete die gelungene Veranstaltung ab. Umrahmt wurde diese durch Auftritte des „Orchesters SMS“ unter Leitung von Frau Christine Moik, das die Lieder „Winter Wonderland“ und „Santa Claus is coming to town“ spielte, sowie Gesangseinlagen des Unterstufenchors („Midwinter“) und der Klasse 9a („White Winter Hymnal“). Alles in allem war es ein sehr schöner, besinnlicher Jahresausklang.

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Beeindruckende Leistung!

Nachlese zu den beiden Weihnachtskonzerten in St. Michael

Wir können stolz sein auf das, was wir da gestemmt haben! Es waren zwei wunderbare – sehr gut besuchte – Konzerte, mit höchstem musikalischen Anspruch! Ein Hörgenuss! Für die Instrumentalisten bei diesen Temperaturen (14,5 Grad!) eine Herausforderung – großartig gemeistert! Die Sänger hatten es aufgrund der Scheinwerfer ein bisschen wärmer. Das Publikum war dick eingepackt, musste frieren, hielt sich aber wacker und wurde mit warmen und satten Chor- und Orchesterklängen versöhnt. Eine herrliche Einstimmung auf das Weihnachtsfest!

Vielen Dank allen Beteiligten!!!

Zum Nachlesen: Konzertankündigung in der SZ vom 7.12.17

Text: M. Simmler
Fotos: Wolfgang Niesen

Stimmen zum Konzert:

“War das wieder schön! Besonders der Geoffrey Bush hat mich beeindruckt. […] Euer Konzert wird für mich so langsam der Auftakt für die Vorfreude auf Weihnachten “von innen raus”.

“Was für ein wunderbares stimmungsvolles Konzert. Wir sind ganz beglückt aus der Kirche gegangen. […] Chapeau!”

 

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