Hirschkäfer mit Musik in der Aula

Was nach einem biologischen Experiment klingt, war in Wirklichkeit die Vorstellung einer App namens „Findet Turid“. Turid ist ein Hirschkäfer aus dem saarländischen Urwald. Das Liquid-Penguin Ensemble hat die App mit Turids Geschichte in Zusammenarbeit mit dem NABU, einem Autor und Musiker*innen für den Urwald vor den Toren der Stadt entwickelt. 

Am  Wandertag wurde die Geschichte wegen des Wetters kurzerhand in die Aula verlegt. Dort konnten die Schüler*innen der 6a nicht nur der Geschichte des Hirschkäfers und den Originallauten aus dem Wald lauschen, sondern auch der für das Hörspiel komponierten Musik. Diese erklang mehrfach auch live: mitreißende Musik, komplex und eingängig zugleich. Ein tolles Erlebnis am Ende des Schuljahres! Die zahlreichen Fragen zur Entstehung des Hörspiels, zur technischen Umsetzung und zum Komponieren der Musik wurden von den jeweiligen Akteur*innen beantwortet und sehr anschaulich erläutert. 

Wer Turid finden möchte – ab mit der App in den Urwald!

Hier noch ein link zur Seite des NABU mit allen Infos zu der Hörspiel-App.

Teebeutel vergraben

Am Donnerstag, den 10.06.2021, war es soweit: Die Klasse 6a verteilte sich auf dem oberen Schulhof, um Standorte zu beschreiben, Koordinaten zu ermitteln, Teebeutel zu wiegen, sie zu beschriften und sie einzugraben. Ja, Teebeutel eingraben! Was wie ein seltsames Spiel klingt, ist Teil einer wissenschaftlichen Erhebung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die genormten Teebeutel (Grüntee und Rotbuschtee) werden in drei Monaten wieder ausgegraben und nochmals gewogen. Aus der Gewichtsdifferenz kann man zusammen mit weiteren Bodenuntersuchungen auf den Zustand des Bodens schließen: Je schneller der Tee zersetzt wird, desto mehr Nährstoffe kann er zur Verfügung stellen, desto „gesünder“ ist der Boden. Diese Aktion findet deutschlandweit als „Citizen Science“-Projekt statt, also als Projekt mit Bürger*innen-Beteiligung. 4500 Teams sind dabei und erheben Daten, an die die Forscher*innen vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung sonst nicht kommen würden. Diese wollen mit „Expedition Erdreich“, so der Name der Aktion, auch auf die wichtige Rolle des Bodens für ein funktionierendes Ökosystem hinweisen.

Wer einen Eindruck davon gewinnen möchte, wie eifrig die GaS-Schüler*innen bei der Sache waren, kann hier hereinhören.

Wir sind gespannt, wie viel im September von den Teebeuteln noch übrig sein wird!

Kristina König

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Zwei neue Axolotl im Vivarium

Seit zwei Wochen bewohnen zwei Axolotl, ein weißer und ein dunkler wildfarbener „Querzahnmolch" ein Aquarium am Gymnasium am Schloss. Beide besitzen imposante Kiemenäste. Ihre Lieblingsecken im Becken haben sie schnell gefunden, schwimmen aber neugierig hervor, sobald sich etwas auf der anderen Seite der Glasscheibe bewegt. Es könnte ja Futter geben. Was den beiden noch fehlt, ist ein Name. Vorschläge werden nach den Herbstferien an der Tür zum Biologiebereich gesammelt. Da sich das Geschlecht mit ihren ca. 7 Monaten noch nicht bestimmen lässt, wären Doppelnamen oder neutrale Vorschläge sinnvoll. Ich bin gespannt auf eure Ideen.

König

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Bachexkursion zum Themenbereich Ökologie

Am Dienstag, den 1. Oktober, haben wir, der Biologiekurs der 12. Klasse, uns auf Exkursion ins Grumbachtal begeben. Unser Ziel war es, die im Unterricht erlernten theoretischen Erkenntnisse in der Ökologie nun in der Praxis anzuwenden.

Dafür hatten wir einiges an Material dabei, unter anderem Siebe, Kescher, Pinzetten und Pinsel. Wir suchten uns eine gut zugängliche Stelle am Bach und fingen an, in Kleingruppen nach Lebewesen zu suchen.

Recht schnell mussten wir feststellen, dass das mit Abstand am häufigsten auftretende Tier der Bachflohkrebs ist. Jede Gruppe hatte gleich beim ersten Versuch mehrere in seinem Sieb. Nach weiterer Suche fanden wir noch Wasserskorpione, Bachläufer, einen Teil eines Köchers der Köcherfliegenlarve und verschiedene weitere Fliegenlarven.

Die gefundenen Tiere dienten uns als Zeigerorganismen, da sie einen Hinweis auf die vorhandene Güteklasse des Gewässers geben können. Unsere Lebewesen stehen für die Gewässergüteklasse 2, was bedeutet, dass der Grumbach eine mäßige Verunreinigung bei noch guter Sauerstoffversorgung aufweist. In dieser Klasse findet sich meist eine sehr große Artenvielfalt und Individuendichte, sie ist typisch für Mittel- und Unterläufe großer Flüsse.

Eine Gruppe bestimmte auch die chemischen Parameter des Bachs. Mit Hilfe von Schnelltests wurden für folgende Faktoren die Konzentrationen bestimmt: Ammonium, Nitrat, Nitrit, Phosphat. Alle Werte bestätigten die biologischen Untersuchungsergebnisse, dass der Bach mäßig belastet ist. Auch der pH-Wert im leicht sauren passt dazu.

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Bildvortrag des Fachbereichs Biologie 

Fledermäuse – ein Ausflug in die Nacht & Spitzbergen – Eisbären und Meer

Marko König präsentiert

am Samstag, den 9.11.2019 um 17 Uhr im Physiksaal (R. 206) im Gymnasium am Schloss.

Dauer: ca. 80 Minuten

Eintritt frei

 

 

 

 

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Labortag der Klassen 9b1 und 9b2 am 06.06.19

Seit vier Jahren besuchen jeweils die neunten Klassen des naturwissenschaftlichen Zweigs die Schülerlabore der Universität des Saarlandes. Dies dient der gezielten Schwerpunktsetzung im naturwissenschaftlichen Unterricht. Die Anknüpfungspunkte stellen hierbei die Fächer Physik und Chemie dar. Aus diesem Grund trafen sich die Schüler der Klassen 9b1 und 9b2 mit ihrem Chemielehrer, Herrn Schumacher, bzw. ihrem Physiklehrer, Herrn Stein, auf dem Campus der Universität.

Die Physik-Gruppe wurde gleich nach Antritt im geplanten Schülerlabor EnerTec zunächst „kalt erwischt“. Aufgrund von Terminkollisionen stand an diesem Tag kein Praktikumsbetreuer für die 14 Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Nach kurzer Aus- und Rücksprache mit einigen wissenschaftlichen Arbeitern am dortigen Lehrstuhl mussten wir improvisieren und so bot uns nach einem Telefonat Herr Dipl. Ing. Harald Nagel kurzfristig an, den Schülerworkshop SinnTec zu durchlaufen. Dieser elektronikbasierte Workshop passt glücklicherweise auch sehr gut mit den Inhalten des Lehrplans Physik der neunten Klasse zusammen.

Obwohl dieser Workshop eigentlich nur Platz für zwölf Schülerinnen und Schüler bietet, so rückten wir die Stühle etwas zusammen und befassten uns in Kleingruppen mit dem Bau von verschiedenen Sensoren, die in Smartphones verbaut sind. So konzipierten wir auf einer Platine verschiedene Schaltungen, z.B. den Abstandssensor, der bewirkt, dass ein Smartphone, sofern es nahe ans Ohr gehalten wird, sein Display ausschaltet oder den Touch-Sensor, der bei Berührung ein neues Menü öffnet. Die Schüler erlangten somit durch eigenes Experimentieren viele Kenntnisse über verschiedene Halbleiter-Bauelemente, die in der heutigen Technik nicht mehr wegzudenken sind. Vielen Dank an die Betreuer Ellen und Jonas, die an diesem Tag eigentlich frei hätten und uns bei allen Fragen direkt zur Seite standen.

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7b2 macht HTW unsicher

Am Freitagmorgen (7.6.2019) machte sich die Klasse 7b2 auf den Weg zur HTW. Dort gab es viele Experimente durchzuführen: Lavalampe, Kristallisieren, Energiegewinnung aus Wasser (Solarantrieb für ein kleines Auto), Schaumexplosionen und Bakterienabstriche. Es war eine interessante Veranstaltung: zum einen nämlich bot es eine willkommene Abwechslung zum sonstigen Schulalltag; zum anderen konnten auf diese Weise neuartige Erfahrungen mit den Naturwissenschaften gesammelt werden.

Wir danken Frau Mischo für diese Möglichkeit sowie die Organisation des Besuchs!

Klasse 7b2

Biodiversität und Artenschutz – ganz praktisch

Nachdem sich die Schüler des Seminarfachkurses zunächst mit theoretisch mit Biodiversität und Artenschutz auseinandergesetzt hatten, führte der zweite Schritt in den Zoo Saarbrücken (vielen Dank für die unkomplizierte Kooperation!), wo die Schüler anhand ausgewählter Tiere Aspekte des Artenschutzes beleuchteten. In einem dritten Schritt durften sie dann in Gruppen Praxisprojekte durchführen. Die beeindruckende Bandbreite der Projekte umfasste:

  • die Planung und Konstruktion eines artgerechten Tapirgehegemodells,
  • der Entwurf eines gesamten Zoos unter den Vorgaben von Biodiversität und Artenschutz
  • (beide stehen als Modelle für den Biologieunterricht zur Verfügung)
  • zwei Stände im Zoo Saarbrücken, an denen die Schülerinnen an einem Sonntag über die Gefahren von Plastik für Tier und Mensch aufklärten und Ideen zur Plastikreduktion im Alltag vorstellten
  • leben_ohneplastik: ein Blog auf Instagram mit Tipps, Rezepten, Erfahrungen zum Leben mit möglichst wenig Plastik, hier in Saarbrücken
  • Nahrung für blütenbestäubende Insekten: Durch ein Plakat werden Schülerinnen über das Insektensterben informiert und dann dazu aufgefordert, Päckchen mit Blütenpflanzensamen mitzunehmen und auszusäen.
  • Gartenbau: Planung und Anlage eines Schulgartens, mit Unterstützung durch den Förderverein und die Erlebnisgärtnerei Storb (beiden vielen Dank!)

 

Danke für euren kreativen Einsatz für den Artenschutz!

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Gentechnisches Praktikum in Homburg

Die letzte Exkursion ihrer Schulzeit führte den Grundkurs Biologie 12 zusammen mit Fachlehrerin Kristina König nach Homburg zur Humangenetik. Unter der fachkundigen und engagierten Anleitung von Frau Dr. Ulrike Fischer konnten die Schülerinnen und Schüler Experimente, die sie bisher nur aus Literatur und Filmausschnitten kannten, selbst durchführen. Neben einer ausgeprägten Auffassungsgabe für die komplexen Zusammenhänge, die Frau Fischer jeweils vor den Versuchen darstellte, war an mehreren Stellen der Experimente auch die Treffsicherheit der Schülerinnen und Schüler gefragt: Geltaschen und Objektträger sollten möglichst nicht verfehlt werden. Welche Konzentration das erforderte, lässt sich auf den Fotos erkennen. Dass das genaue Arbeiten sich auszahlte, zeigten die Ergebnisse.

Vielen Dank an Frau Fischer, die uns diesen sehr lehr- und abwechslungsreichen Ausflug in die Humangenetik ermöglicht hat!

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Ausflug in den Saarbrücker Zoo am 14.02.2017 mit der Klasse 6a

Mitte Februar kam die Klasse 6a in einen ganz besonderen Genuss: einen Zoobesuch passend zum aktuellen Unterrichtsthema “Reptilien”. Schüler Benjamin hat dazu einen kleinen Bericht verfasst:

Mit unseren Lehrerinnen Frau Menke und Frau König fuhren wir mit dem Bus in den Saarbrücker Zoo, um uns die Reptilien anzusehen, da dies unser aktuelles Thema im NW-Unterricht ist. Frau König, die auch im Zoo arbeitet und dort Führungen macht, hat uns zuerst in eine kleine Hütte mit einem Terrarium gebracht. Sie hat eine Schlange aus dem Terrarium genommen und uns Einzelheiten erläutert. Danach sind wir weiter durch den Zoo gegangen. Nach einem ganz kurzen Halt bei den Pinguinen waren wir bei den Schildkröten und dann in einem großen Haus mit verschiedenen Reptilien.
Die Schildkröten waren hinter einer gläsernen Begrenzung, in die man nur in Gruppen hinein durfte.
Nachdem wir uns in dem Haus mit den Reptilien etwa fünfzehn Minuten umgesehen hatten, war der Zooausflug auch schon wieder vorbei und wir mussten zurück in die Schule fahren.

 

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