Informationen zum Geschichtsunterricht am GaS

Der Fachbereich Geschichte am Gymnasium am Schloss wird betreut von Herrn Bauer, Herrn Hoster, Frau Hunsicker-Fettig, Herrn Plegniere, Frau Metzler, Frau Scheibe, Frau Schmidt und Frau Theobald. Der Geschichtsunterricht in G9 setzt weiterhin in der Klassenstufe 6 ein und wird (mit Ausnahme der Klassenstufe 8) bis zur Klassenstufe 10 mit jeweils 2 Wochenstunden erteilt. In der bisherigen Oberstufe (Klassenstufen 11-12) kann Geschichte als Leistungskurs mit 5 Wochenstunden gewählt werden oder muss als verpflichtender Grundkurs mit 2 Wochenstunden belegt werden. Die neue Umsetzung und Stundentafel für die durch G9 dreijährige Oberstufe (Klassenstufen 11-13) ist noch nicht bekannt .

Die entscheidende Frage der Geschichtswissenschaft lautet heute nicht mehr so sehr, wie es eigentlich gewesen ist (frei nach dem Historiker Leopold von Ranke im 19. Jahrhundert), als vielmehr, warum es eigentlich so gekommen ist. Das heißt, wir sollten auch fragen, wie unsere Gegenwart entstanden ist, warum sich unsere Geschichte so und nicht anders entwickelt hat, welche großen Errungenschaften und welche Fehler dabei gemacht wurden.

Der Geschichtsunterricht will daher nicht nur Kenntnisse vermitteln, sondern dazu anzuleiten, tiefere Erkenntnisse aus der Vergangenheit zu gewinnen. So ganz ohne ein Gerüst von Daten und Fakten (Sachkompetenz) kommt man dabei nicht aus. Entscheidend ist aber, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Zusammenhänge herzustellen und einzelne Erscheinungen in einen größeren Kontext einzuordnen, denn nur so gewinnen Daten und Fakten erst Sinn.  Auf der Basis eines solch fundierten historischen Wissens ist es dann möglich, sich auch in der Gegenwart zu orientieren und aktuelle politische Entwicklungen angemessen zu beurteilen, damit sich Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen (historisch-politische Orientierungs- und Urteilskompetenz).

Auf diese Weise leistet der Geschichtsunterricht einen wertvollen Beitrag für die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen und befähigt ihn zur mündigen Mitwirkung in Staat und Gesellschaft.

Markus Bauer (Fachvorsitzender Geschichte)

 

 

Nie wieder ist jetzt! Teilnahme am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar

Der 27. Januar ist ein besonderer Tag in jedem Jahr und dieses Jahr vielleicht besonders wichtig – aufgrund der Geschehnisse in Nahost und deren Auswirkungen weltweit vor allem für jüdisch gläubige Menschen. Der 27. Januar ist der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, für die Opfer eines verbrecherischen Regimes, das für den Zweiten Weltkrieg mit mehr als 65 Millionen Toten sowie das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte, die Shoa/den Holocaust, verantwortlich ist. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrations-, Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, in dem mehr als 1 Millionen Menschen dem Nazi-Terror zum Opfer fielen und dieses Datum ist seit 1996 ein offizieller Gedenktag in Deutschland.

2015 benannte der damalige Bundestagspräsident Norbert Lammert in seiner Ansprache zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz die vielen Opfergruppen, an die erinnert wird: „Wir gedenken der Entrechteten, Gequälten und Ermordeten: der europäischen Juden, der Sinti und Roma, der Zeugen Jehovas, der Millionen verschleppter Slawen, der … Zwangsarbeiter, der Homosexuellen, der politischen Gefangenen, der Kranken und Behinderten, all derer, die die nationalsozialistische Ideologie zu Feinden erklärt und verfolgt hatte. Wir erinnern … auch an diejenigen, die mutig Widerstand leisteten oder anderen Schutz und Hilfe gewährten.“

Das aktive Erinnern an die Opfer nahm und nimmt sich die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes (CJAS) seit vielen Jahren zu Herzen und hat als Veranstalterin in Saarbrücken in Kooperation mit der Synagogengemeinde Saar, der Saarbrücker Kirche der Jugend eli.ja und dem Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung (ilf) eine sehr durchdachte 24-Stunden-Klangstele fest institutionalisiert. 

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Teilnahme am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am Freitag, den 27. Januar, jährte sich die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee zum 78. Mal. Zur Erinnerung organisiert die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes e.V. unter der Leitung von Professor Herbert Jochum seit 1996 am 27. Januar eine bundesweit einmalige Gedenkveranstaltung, die „Klangstele für das Hören – gegen das Aufhören“, an der sich alljährlich viele Schülerinnen und Schüler, Jugendliche, Lehrerinnen und Lehrer sowie Bürgerinnen und Bürger aller Altersschichten aus dem ganzen Saarland beteiligen. Erstmalig wurde die Gedenkveranstaltung in der Kirche der Jugend eli.ja in der Hellwigstraße durchgeführt. Auch in diesem Jahr (durchgängig seit 2012) stieß die Veranstaltung auf reges Interesse unserer Schülerschaft. Insgesamt 20 Schülerinnen und Schüler unserer Schule aus den Klassenstufen 11 und 12 besuchten die Veranstaltung und nahmen aktiv teil.

Hier Stimmen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer Schule: „Die Veranstaltung ist wichtig und gelungen. Man könnte sie noch mehr bewerben.“ (Alessia Drago). „Die 24-stündige Durchführung ist eine gute Idee, das Konzept ist interessant.“ (Iftikhor Saddridinov). „Sehr gut, dass es die Veranstaltung gibt! Es ist etwas Einnehmendes, da es ein Klangerlebnis von mehreren Seiten ist und man sich Texte zum Lesen aussuchen kann. Dabei habe ich alles andere ausgeblendet.“ (Mathilde Kemmerer).

Wir danken im Namen der gesamten Schulgemeinschaft ganz herzlich folgenden Schülerinnen und Schülern für das gezeigte Engagement: Elina Dittrich, Lara Friedrich, Paula Kopp, Ben Rolle, Noemi Schnabel, Franziska Schneider, Klara Resch, Leni Steinbach, Ava Offermanns, Nils Kneip (alle Klassenstufe 11), Nex Cumbo, Alessia Drago, Michelle Hochstrate, Elias Hollerbach, Malin Kausch, Mathilde Kemmerer, Anna Merten, Michael Mushchinin, Iftikhor Saddridinov und Lenja Arweiler (alle Klassenstufe 12).

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Stadtrundfahrt „Auf den Spuren der Naziherrschaft in Saarbrücken“

Am Montag, den 09.02.2022 nahmen wir, die Klasse 9a, unter der Leitung unserer Geschichtslehrerin Frau Scheibe und der Ethiklehrerin Frau Altmeyer an der Stadtrundfahrt „Auf den Spuren der Nazi-Herrschaft in Saarbrücken“ teil. Ziele waren das Staatstheater, welches Adolf Hitler der Stadt Saarbrücken aufgrund der Saarabstimmung geschenkt hatte, die Straße des 13. Januar, die ehemalige Sicherheitsabteilung der SS in der Mainzer Straße, an deren Stelle heute das Polizeipräsidium steht sowie der Friedhof St. Johann mit dem Grab von Willi Graf und den Kriegsgräbern vieler unbekannter Opfer. Weitere wichtige Besichtigungspunkte waren die neue Synagoge am Beethovenplatz, das Gedenkschild zur Zerstörung der alten Synagoge in der Reichspogromnacht, welches leider so hoch hängt, dass man es nicht sieht, wenn man nicht weiß, dass es dort angebracht ist, und die Gedenkstätte des ehemaligen Gestapolagers „Neue Bremm“.

Unser Stadtführer von der Stiftung Demokratie Saar, Herr Volker Venohr, lieferte uns weitreichende Hintergrundinformationen zum Wissen der Bevölkerung im Dritten Reich über den Holocaust. Er berichtete uns zum Beispiel von einem Artikel in der Saarbrücker Zeitung aus dem Jahre 1934, in dem die Pläne des Konzentrationslagers Dachau veröffentlicht wurden. Trotzdem stimmten in der Saarabstimmung am 13. Januar 1935 90,7 Prozent der wahlberechtigten Saarländer für eine Angliederung an das Nazi-Deutschland.

Außerdem erzählte er uns von Missständen bei der Aufarbeitung der Verbrechen aus der Nazi-Zeit. So wurde z.B. am Staatstheater bis heute keine Gedenktafel angebracht und auch die Eröffnung der neu gestalteten Gedenkstätte an der Neuen Bremm fand erst im Jahre 2004 statt.

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Mehr als 20 Schülerinnen und Schüler gedenken den Opfern des Nationalsozialismus

Anlässlich des jährlichen Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar nahmen mehr als 20 Schülerinnen und Schüler unserer Schule an der jährlich stattfindenden Gedenkveranstaltung in der Johanniskirche als Leserinnen und Leser der „Klangstele für das Hören – Gegen das Aufhören“ aktiv teil. 

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz war sogar der Autor und Initiator der Gedenkveranstaltung, der Berliner Autor Ulrich Voss, in der Johanniskirche anwesend. 

Unsere Schule nahm zum zehnten Mal an der Gedenkveranstaltung teil. Folgende Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10, 11 und 12 waren als Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort:

Pepe Andrä, Nele Altpeter, Thomas Anstett, Luis Beckhoff, Tim Blümling, Sina Dreyfus, Lara Hell, Maurice Jaich, Markus Mörsdorf, Markus Krieger, Jan Müller, Jona Prinz, Jamilo Ziegler (alle Klasse 10b), Berit Neuschwander, Noa Reinbach (beide Klassenstufe 11), Joschua Fischer, Paul Hamm, Brenda Kusi-Appiah, Emilie Müller, Ian Schmelzer und Sidney Wolf (alle Klassenstufe 12).

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement!

Benedikt Hoster

 

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Interessanter Besuch im Historischen Museum Saar zum Thema "Der Nationalsozialismus an der Saar 1935-1945"

Der Geschichtskurs 12 von Herrn Hoster verbrachte am Dienstag, dem 29.01.2019 eine kurzweilige Doppelstunde im Historischen Museum Saar.

So bildete eine Führung durch die Dauerausstellung im Bereich “Der Nationalsozialismus an der Saar 1935-1945” das gelungene Ende der Unterrichtsreihe “Nationalsozialismus”. Herr Immanuel Geleszus – Student der Historisch orientierten Kulturwissenschaften an der Universität des Saarlandes und Mitarbeiter im HMS – führte die 14 Schülerinnen und Schüler gewohnt kompetent und mit einer Prise Lokalkolorit durch die Ausstellung und wusste vor allem mit Hintergrundgeschichten und Anekdoten seine Zuhörer in seinen Bann zu ziehen.

So waren am Ende alle Beteiligten zufrieden und niemand ist ohne ein vermehrtes Wissen wieder zur Schule zurückgekehrt.

 

Wir danken Herrn Geleszus für seine spannende Führung!

 

 

Text und Foto: Benedikt Hoster (Fachlehrer Geschichte)

Nie wieder Faschismus! - 15. Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Sieben Schülerinnen und Schüler nehmen an Gedenkveranstaltung in der Johanneskirche teil

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust fand dieses Jahr zum 15. Mal statt. Seit 2005 ist er international fest verankert und Tag für das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Der 27. Januar wurde gewählt, da vor 74 Jahren am 27.01.1945 das Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit wurde. Auschwitz steht als Synonym für die massenhafte Ermordung von Menschen, die nicht in das menschenverachtende Bild der Nationalsozialisten passten, und mit mehr als 1 Million ermordeter Menschen als Synonym für das größte Menschheitsverbrechen – den Holocaust, dem mit den Toten in Auschwitz etwa 6 Millionen Menschen zum Opfer fielen.

Seit vielen Jahren wird auch in Saarbrücken an die Opfer des Holocaust erinnert, die Veranstaltung in der Johanneskirche ist auch seit nunmehr acht Jahren ein fester Termin in dem Kalender unserer Schule. Denn seit 2012 nehmen Schülerinnen und Schüler unserer Schule aktiv am Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus teil. In diesem Jahr waren dies sechs Schülerinnen und ein Schüler der Klassenstufen 11 und 12.

Mit dem 27. Januar 1945 begann die Befreiung der Menschen in Auschwitz – und im Anschluss daran auch die Befreiung der (besetzten) Gebiete vom Nationalsozialismus, die mit dem “Tag der Befreiung” (Richard Weizsäcker, 08.05.1985) am 8. Mai 1945 – dem Tag der bedingungslosen Kapitulation Hitlerdeutschlands – endete. Darauf verweist auch der Politikwissenschaftler Götz Aly am Ende seiner bemerkenswerten Rede vor dem thüringischen Landtag am 25.01.2019 zum 74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau (Redemanuskript online):

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Geschichtskurs 11 auf spannender Exkursion im Historischen Museum Saar

Geschichtskurs 11 auf spannender Exkursion im Historischen Museum Saar

Passend zum Unterrichtsthema “Kaiserreich und Erster Weltkrieg” kam der Geschichtskurs 11 von Herrn Hoster am Dienstag, den 29. Mai 2018 in den Genuss einer spannenden Führung in der Ausstellung des Historischen Museums Saar.

Herr Immanuel Geleszus, Student der Historisch orientierten Kulturwissenschaften an der Universität des Saarlandes, führte die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Geschichtskurses durch die Ausstellung “Kaiserreich und Erster Weltkrieg” des Historischen Museums Saar und informierte die Schüler in einem interessanten und wissenschaftlich-fundierten Vortrag gut zum Thema, angereichert mit regionalem Lokalkolorit. Die Schüler erfuhren anhand von Alltagsgegenständen und Fotos viel Wissenswertes außerhalb der Schulbuchinformationen zu Leben und gesellschaftspolitischen Zuständen im Kaiserreich sowie Aspekten des Ersten Weltkrieges.

Das Feedback im Nachhinein von Seiten der Schüler fiel positiv aus, so dass die Exkursion eine angenehme Abwechslung zum Unterrichtsalltag darstellte.

Vielen Dank an Herrn Geleszus für den spannenden Vortrag!

Benedikt Hoster

„Nie wieder Faschismus!“ – 73. Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.01.2018

Erneute Teilnahme des Gymnasiums am Schloss an der Gedenkveranstaltung in der Johanneskirche

Die Shoa / der Holocaust gilt als das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte und ist nicht in Worte zu fassen und darf niemals vergessen werden. Auch 73 Jahre nach dem Ende der NS-Herrschaft wird die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachgehalten – eine Erinnerung, die schmerzhaft, vor allem aber sehr wichtig ist. Dies nehmen sich seit vielen Jahren die Verantwortlichen (Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes in Kooperation mit dem Projekt Johanneskirche Saarbrücken und mit Saarbrücker und saarländischen Schulen) zu Herzen und stemmen eine beeindruckende Gedenkveranstaltung in der Johanneskirche in Saarbrücken, an der nun bereits seit sieben Jahren auch das Gymnasium am Schloss aktiv teilnimmt. Drei Schüler der Klassenstufe 12 sowie Frau Simon leisteten durch ihre Teilnahme ihren Beitrag zu der gelungenen Veranstaltung.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Neomi Rüter, Karin Mao und Nicolas Barbian für ihr aktives Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und den Organisatoren Herrn Prof. Jochum und Herrn Patrick Wilhelmy für die Möglichkeit, dass unsere Schule an der Veranstaltung wieder teilnehmen konnte!

Text: Benedikt Hoster
Fotos: Susanne Simon

 

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Aktives Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in der Johanneskirche

Schüler unserer Schule nehmen an Gedenkveranstaltung teil

Die schrecklichen Ereignisse des Holocausts dürfen sich niemals wiederholen, das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus darf niemals enden. Dies nehmen sich die Organisatoren der Gedenkveranstaltung in der Johanneskirche am 27. Januar jeden Jahres – dem 1996 unter Roman Herzog eingeführten “Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus” – zu Herzen, an der seit 2012 auch Schüler unserer Schule teilnehmen. Aufgrund des regen Interesses der Schüler konnten in diesem Jahr erstmals drei Stunden der 24-stündigen Lesezeit gefüllt werden. Die Klasse 9b1 von Herrn Hoster und der 11er-Kurs von Frau Simon besuchten die Veranstaltung zudem im Rahmen eines Unterrichtsgangs.

Bei der Gedenkveranstaltung handelt es sich um eine “Klangstele für das Hören – gegen das Aufhören”. Laut Informationsblatt der Veranstalter (Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes in Kooperation mit dem Projekt Johanneskirche Saarbrücken und mit Saarbrücker und saarländischen Schulen) werden “24 Stunden (…) Namen und Nummern aus dem Kalendarium des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau gelesen. Nach 24 Stunden Lesung ist das Kalendarium erst zur Hälfte gelesen: Wir werden nicht fertig mit Auschwitz.” Und weiter: “Muss nicht die Erinnerung, die des massenhaften Leidens und Sterbens Unschuldiger gedenkt, weh tun, verstören?”

Dies wird erreicht durch das parallele Lesen an zwei Tischen – zum einen aus dem oberhalb erwähnten Kalendarium des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau und zum anderen aus anderen Werken wie zum Beispiel “Die Ermittlung” von Peter Weiss – das ergänzt wird durch Musik von Luigi Nono und die ruhige, aber schmerzende Meditation Arvo Pärts, die erst wieder die gelesenen Namen der Opfer verstehen lässt.

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