Sprache, Sprechen, Moderieren!

Vergangene Woche haben Schülerinnen der Oberstufe des Gymnasiums am Schloss zum dritten Mal ein Jugendkonzert im Saarländischen Staatstheater moderiert. Auf dem Programm stand Modest Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“.
Im Vorfeld mussten sich Lily Carnell-Crocker, Magdalena Anstett, Daria Makarova und Josefine Laub viele Wochen vorbereiten bis es dann endlich gemeinsam mit dem Staatsorchester und dem Generalmusikdirektor Nicholas Milton auf die große Bühne ging. Eva Behr hat mit den jungen Moderatorinnen kurz vor dem Konzert gesprochen.

Es ist 9.37 Uhr – noch ein Stunde und 23 Minuten bis zum Konzert.
E.B.: Wie fühlt ihr euch und wie bewertet ihr im Rückblick die umfangreiche Vorbereitungsphase des Projekts…
Lily: Mir geht’s eigentlich ganz gut, noch bin ich nicht allzu sehr aufgeregt. Die Vorbereitung war zeitintensiv, aber es hat auf jeden Fall großen Spaß gemacht. Ich fands schön, wieder solch ein Projekt auf die Beine zu stellen.
Josi: Ich fands die Vorbereitungszeit sehr schön. Ich finde es gut, über ein Stück mal mehr zu wissen als nur die Eckdaten; dass man sich also mit einem Stück mal intensiv befassen kann.
Magdalena: Ich finde es immer ganz schön, wenn sich am Ende alles zusammensetzt, was man sich im Einzelnen so überlegt hat; dass also ein Ganzes entsteht.

E.B.: Inwiefern hat solch ein Projekt für euch etwas mit Schule zu tun?
Lily: Es ist schon anders, weil wir hier alles selbst erarbeiten. Und ich finde das ganz angenehm, eine Sache über so viele Wochen zu vertiefen anstatt alles nur allgemein und sehr kurz zu behandeln.
Daria: Es ist etwas ganz anderes, solch ein Publikum zu haben, als immer nur eine Klasse bei Referaten. Man gewöhnt sich daran, vor Publikum zu sprechen und das finde ich sehr gut.

E.B.: Was macht euch Spaß am Moderieren?
Lily: Ich finde es interessant, mal darüber nachzudenken, wie man das eigentlich macht, denn so etwas lernt man in der Schule kaum. Also was man wie betont und dass man durch das professionelle Sprechen anderen etwas näher bringt. Man gibt es eben weiter und behält es nicht für sich.
Magdalena: Ich finde es toll, dass man das, was man in der Musik hört, in Worte fassen kann. Auch dass man überlegt, an wen man sich richtet und die Sprache dann so anpasst, dass die Altersgruppe versteht.

Es ist 10.31 – noch eine knappe halbe Stunde bis zum Konzert – das Orchester stimmt sich schon ein.
E.B.: Liebe Moderatorinnen, wie geht es euch?
Josi: Ich bin ein bisschen aufgeregt, aber sonst geht’s mir gut.
Lily: So langsam werde ich auch ein wenig aufgeregt. Mit den Mikros ist jetzt aber alles geklärt und jetzt müsste eigentlich alles ganz gut gehen.
Magdalena: Ganz gut, denk ich, also ich gehe mal davon aus, dass alles klappt. Wir haben genug geübt, denke ich…
Daria: Mir geht’s saugut, ich habe voll Adrenalin und hab voll Bock!!

Und so viel sei gesagt: die vier haben ihren Auftritt dann sehr professionell gemeistert. Chapeau!
Und wer im kommenden Jahr Lust hat, solch eine Erfahrung auch einmal zu machen, kommt einfach zum ersten Treffen der AG Kooperation Staatstheater.

Sprache, Sprechen, Moderieren!
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