Bildende Kunst am Gymnasium am Schloss

Am Gymnasium am Schloss spielt die ästhetische Erziehung der Schülerinnen und Schüler eine wichtige Rolle. Der Fachbereich Bildende Kunst wird von den drei Kunstpädagogen Corinna Wendt, Isabelle Schollenberger und Marc Friese betreut.
Über den regulären Kunstunterricht hinaus, ist es am Gymnasium am Schloss gängige Praxis an Wettbewerben teilzunehmen. Zuletzt konnten Schülerinnen und Schüler beim saarlandweiten Wettbewerb „Saarland do guggsch de“ den 2. Platz mit der Arbeit „Surreales Saarland“ belegen. Es werden wöchentlich AGs mit künstlerischem und handwerklichem Schwerpunkt angeboten. Bei der AG Textiles Gestalten haben die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag die Möglichkeit ihre Fertigkeiten an der Nähmaschine, beim Erstellen von Taschen, Kissen etc., zu erproben. In der AG Werken können die Schülerinnen und Schüler an unserer neuen Werkbank ihre handwerk-lichen Fähigkeiten erproben.
Ein Blick in die Schulflure lohnt sich immer. Hier wird, ständig wechselnd, ein Querschnitt der bes-ten Arbeiten aus dem Kunstunterricht an den Wänden und in den Vitrinen präsentiert. Dies hat den Charakter einer kleinen Galerie, die dazu einlädt einmal kurz stehenzubleiben, zu staunen, zu überlegen und zu diskutieren.
Seit dem Schuljahr 17/18 gibt es einen Kunstkalender in dem besonders herausragende Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler gewürdigt werden. Gegen Ende des Jahres kann der Kunstka-lender im Sekretariat oder bei diversen Schulveranstaltungen erworben werden.


Ziele und Inhalte des Unterrichts im Fach Bildende Kunst bis zum Abitur

Im Mittelpunkt des Unterrichts in den Klassenstufen 5 und 6 steht die a?sthetisch-praktische Ta?tigkeit, die im Sinne einer ganzheitlichen Perso?nlichkeitsentwicklung Gefu?hl und Verstand gleichermaßen anspricht. Dabei erwerben die Schu?lerinnen und Schu?ler grundlegende Kenntnisse, Fa?higkeiten und Fertigkeiten hinsichtlich des Einsatzes verschiedener bildnerischer Mittel und Ver-fahren wie das Gestalten mit Farbe, Grafik, Schrift, plastisches Gestalten, visuelle Kommunikkati-on. In den Klassenstufen 7 und 8 werden die Kenntnisse und Fa?higkeiten im Umgang mit ver-schiedenen bildnerischen Mitteln und Verfahren vertieft und erweitert. Unter Beru?cksichtigung der Erfahrungswelt der Schu?lerinnen und Schu?ler werden zunehmend komplexe Problemstellungen behandelt, insbesondere der Zusammenhang zwischen der Gestalt und der Funktion eines a?sthetischen Objektes. Bei a?sthetisch-praktischen Arbeiten stehen Aufgaben im Vordergrund, die das ra?umliche Vorstellungsvermo?gen ausbilden und zielgerichtetes und planvolles Vorgehen er-fordern. Themen wie Darstellung von Mensch, Prinzipien der Räumlichkeitsdarstellung und Per-spektive, sowie Comic, Sachzeichnen, Medien und Architektur sind Unterrichtsgegenstand.
In der Klassenstufe 10, als Einfu?hrungsphase der gymnasialen Oberstufe, sollen die Schu?lerinnen und Schu?ler auf den Unterricht in der Kursphase (insbesondere auf die Methoden der Analyse und Interpretation von Bildern und Architektur) vorbereitet und mit der hierfu?r erforderlichen Fachspra-che vertraut gemacht werden.
Mit dem Abschluss des gymnasialen Bildungsganges erwerben die Schu?lerinnen und Schu?ler die Fa?higkeit, sich vertieft sowohl theoretisch als auch praktisch mit a?sthetischen Pha?nomenen und Objekten auseinander zu setzen.

Anbei noch ein paar Impressionen vom Kunstunterricht mit Schülerarbeiten.

Lora Ganeva, BK12
Mila Lipicar, BK12
Martin Klakow, BK10
Benjamin Ridder, 6b2
Civan Cagla, BK10
Constantino Danopoulos, BK12
Leonard Oberhauser, BK12