Unser SV- Wochenende
Unser zunächst belächeltes SV-Wochenende startete erstmal chaotisch, wie vorhergesehen, mit einer etwas verspäteten Anreise in der Jugendherberge Oberthal.
Mit dem ersten Schritt über die Türschwelle der vorerst (natürlich) verschlossenen Tür, empfingen uns jedoch das Organisationstalent und die Arbeitsfreude mit offenen Armen und zogen uns in ihren Bann.
Statt uns von der extrem nervenaufreibenden und an unseren Kräften zehrenden (Welt-)Reise von einer Stunde zu erholen, stürzten wir uns daher sofort in den Seminarraum 001, um uns von DGB-Sekretär Thorsten Schmidt begrüßen zu lassen.
Nach Kennenlern-Spielen draußen auf dem Gelände und einem leckeren, aus Hawaii-Toast bestehenden Abendessen konnte sich in der Diskussionsrunde „Was ist SV für mich“ keiner mehr zurückhalten, welche auf einen Vortrag von Marie und Caro zum Thema „SV-Arbeit und Wahlverfahren in der SV“ folgte. Danach fielen wir alle erschöpft ins Bett.
Den nächsten Tag konnten wir ausgeschlafen – nach einem reichhaltigen Frühstück – pünktlich beginnen. Voller Elan warfen wir bei den Aufwärmspielen mit Herrn Hoster mit Geld nur so um uns, um uns dann mit voller Seriosität Herrn Alexander Zeyers (Vorsitzender der GLSV) Vortrag bezüglich „SV-Rechte“ und „Projektplanung“ zuzuwenden.
Von diesem Schock mussten wir uns beim anschließenden Mittagessen und einer Pause erstmal erholen. So suchten einige von uns die Ruhe im Wald, andere das Vergnügen in der Metropole Oberthal.
Erfrischend tiefgekühlt folgte die aufheizende und schweißtreibende große Arbeitsphase zum Thema „Schulentwicklung“, „Meine Schule / In meiner Schule fühle ich mich wohl, wenn …“ und eine anschließende „Stärken-Schwächen-Analyse der SV“ mit allen Teilnehmern des Seminars. Dem freien Abend entgegenfiebernd sammelten wir fleißig Projektvorschläge.
Essen fassen und erstes Einteilen in Projektgruppen wie „Soziales Projekt“, „Das 8000 Euro Projekt“ oder „Projekt Schwarzes Brett“ wurden als letzte Hürden vor der Freizeit locker überstanden und jene sinnvoll mit Kegeln und näherem Kennenlernen genutzt.
Traurig begannen wir unseren letzten Tag mit Frühstücken, Koffer packen und selbstverständlich (!!!) Zimmer aufräumen, in dem Bewusstsein des bevorstehenden Abschieds.
Nach Rumgewusele beim Ameisenspiel und dem sportlichen Farbenspiel begannen wir fleißig in Gruppen, uns mit den Projektthemen zu beschäftigen. Gestärkt durch ein wunderbares Mittagessen traten wir um 15:00 die von allen gefürchtete Abreise an. Erschöpft schliefen wir während der Busfahrt und in Saabrücken angekommen kam es zu einem tränenreichen Abschied.
Die SV-Fahrt hat uns zusammengeschweißt, wir sind ein großes Team geworden, in welchem alle zusammenhalten. Wir haben also alle davon profitiert mitgefahren zu sein und sind Freunde geworden. Auch in der Schule pflegen wir weiterhin Kontakt und arbeiten weiterhin an unseren Projekten.

